Auf Nummer sicher per RFID
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Mal wieder ein Hinweis aus der Kategorie "Überwachungs- und Kontrolltechniken für den Überwachungsstaat anschaulich für jedermann".
Morgen früh um 00:15 Uhr — denn da gehören im ÖRF in der Regel anspruchsvollere und kritischere Inhalte gewöhnlich hin — zeigt das ZDF in der Reihe "Das kleine Fernsehspiel" und als Auftakt der Reihe Agenda 2020 - Wie werden wir leben? den Film Auf Nummer sicher von David Dietl, der die Ausbreitung der RFID-Chips, seinen Einbau in den EU-Pass, die Profiterwartungen der Entwickler und Produzenten der RFID-Technik und wohl die Identifizierung und Lokalisierung mittels RFID und biometrischer Erkennungstechniken für den präventiven Überwachungsstaat thematisiert.
Etwas "Silkwood" und "Terminator" ist auch dabei, ansonsten eine natürlich alleinerziehende Journalistin, die für den Lobbyverband der RFID Industrie (die in der Realität AIM Global, GS1 Germany, EPCglobal und Smartcard Alliance heißen) und die Sicherheitspropaganda der Innenpolitiker einen Werbefilm pro RFID drehen soll und bei ihrem im Call-Center arbeitenden Vater lebt, der auch noch in seiner Freizeit zur Stasi recherchiert. Erst über den Besuch eines Zeitreisenden aus dem Jahr 2020, der der Journalistin plastisch vor Augen führt, dass RFID nur ein Schritt zur Schaffung der perfekten Überwachungsgesellschaft war, aus der er kommt, fängt die Journalistin an zu denken und erstellt einen kritischen Filmbeitrag zu RFID, den sie in einer Kommunikationsguerillaaktion gegen das ursprüngliche Werbefilmchen austauschen will. Auch diese Dystopie endet tragisch und tödlich.
Hört sich etwas überfrachtet an, könnte aber aufgrund der Mischung aus Spielfilm, Exxperteninterviews und Dokumentationsmaterial ganz interessant sein, also digitale Videorekorder einschalten.
Morgen früh um 00:15 Uhr — denn da gehören im ÖRF in der Regel anspruchsvollere und kritischere Inhalte gewöhnlich hin — zeigt das ZDF in der Reihe "Das kleine Fernsehspiel" und als Auftakt der Reihe Agenda 2020 - Wie werden wir leben? den Film Auf Nummer sicher von David Dietl, der die Ausbreitung der RFID-Chips, seinen Einbau in den EU-Pass, die Profiterwartungen der Entwickler und Produzenten der RFID-Technik und wohl die Identifizierung und Lokalisierung mittels RFID und biometrischer Erkennungstechniken für den präventiven Überwachungsstaat thematisiert.
Etwas "Silkwood" und "Terminator" ist auch dabei, ansonsten eine natürlich alleinerziehende Journalistin, die für den Lobbyverband der RFID Industrie (die in der Realität AIM Global, GS1 Germany, EPCglobal und Smartcard Alliance heißen) und die Sicherheitspropaganda der Innenpolitiker einen Werbefilm pro RFID drehen soll und bei ihrem im Call-Center arbeitenden Vater lebt, der auch noch in seiner Freizeit zur Stasi recherchiert. Erst über den Besuch eines Zeitreisenden aus dem Jahr 2020, der der Journalistin plastisch vor Augen führt, dass RFID nur ein Schritt zur Schaffung der perfekten Überwachungsgesellschaft war, aus der er kommt, fängt die Journalistin an zu denken und erstellt einen kritischen Filmbeitrag zu RFID, den sie in einer Kommunikationsguerillaaktion gegen das ursprüngliche Werbefilmchen austauschen will. Auch diese Dystopie endet tragisch und tödlich.
Hört sich etwas überfrachtet an, könnte aber aufgrund der Mischung aus Spielfilm, Exxperteninterviews und Dokumentationsmaterial ganz interessant sein, also digitale Videorekorder einschalten.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 14. Mai 2007 um 21:08


