Die Wahl der Mittel & Waffen gegen Big Brother
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So vollständig wie .get privacy würde ich die Wahl der gleichen Mittel oder "Waffen" wie der Gegner nicht ablehnen. Wenn ich mich als Bürger zum Beispiel in einem sehr repressiven Kontext befinde, dann greife ich unter Umständen auch zu einigen Mitteln und Waffen des Gegners. Zu den Umständen gehört die Gewalt- und Unterdrückungsbereitschaft oder Stärke des Gegners und die Breite der Basis derjenigen, die sich ebenfalls in dieser Situation befinden.
Das an dieser Stelle auch an den Autoren des SPIEGELS, der da versuchte, sich so süffisant und selbstherrlich in seinem schnuckeligen Büro über den Begriff "Repression" herzumachen. Repression ist ein Faktum, die in Qualität und Quantität variiert und sie gibt es in Deutschland und im Ausland, sie ist nicht nur ein antiquierter Kampfbegriff der militanten Linken zum G8.
Aber selbst dann gibt es Grenzen, Unvereinbarkeiten, Vermittlungsprobleme und die Frage, ob ein Mittel oder eine Waffe langfristig den übergeordneten Zielen effektiv nutzt oder schadet — die sich individuell oder im Falle mehrerer Verbündeter organisationsweit einstellen und zu beachten sind.
In dieser Hinsicht stimme ich den .get privacy Beiträgen wenn der Überwachte überwacht von Oliver und Überwacht die Überwacher - Wie man einen Schritt zu weit geht und genau das macht, was man anderen vorwirft von Chris voll zu. Besser hätte ich die Kritik auch nicht formulieren können.
Deshalb gab und wird es auf diesem Weblog auch keine sogenannten "STASI 2.0 Schäublonen", Gleichsetzungen von Herrn Schäuble mit Herrn Mielke, Erweiterungen des Anfangsbuchstaben seines Nachnamens zu "SS..." und "Überwachungs-Skripte" geben, die sich naiv gegen vermeintliche Spione aus den Bundesministerien richten. Was mich in diesem Zusammenhang absolut anwidert und in mir Verachtung des Autoren hervorsprudeln lässt, ist der Missbrauch der Behinderung des Bundesinnenministers und seines Rollstuhls als Bestandteil der Kritk an seiner Funktion und seiner Politik.
Was ich dagegen sehr gut gemacht, sachlich-informativ und ansprechend fand, ist diese Demo-Info-Ecke zur Vorratsdatenspeicherung, auf der aber eben auch nicht nur der dämonisierte Schäuble, sondern Frau Zypries, fast die gesamte EU Exekutive und die Mehrheit des EP und Bundestages Platz nehmen müssten, wollte man eine Zukleisterung aller Zusammenhänge durch die Fokussierung auf einen austauschbaren Bundesinnenminister unterbinden. Aber sei's drum, gefällt mir trotzdem und der Bundesinnenminister ist nun mal einer der stärksten Befürworter und Vorantreiber der VDS.
Freut Euch also, dass Ihr anscheinend so viel Substanz zu bieten habt oder sich Mitarbeiter in einem Ministerium für alternative, kritische Gegenpositionen interessieren, dass Ihr Besuch bekommt. Kommentiert und dokumentiert das meinetwegen mit Humor in den jeweiligen Weblogs, aber spielt nicht die Gegenüberwachungs-Popanze.
Das an dieser Stelle auch an den Autoren des SPIEGELS, der da versuchte, sich so süffisant und selbstherrlich in seinem schnuckeligen Büro über den Begriff "Repression" herzumachen. Repression ist ein Faktum, die in Qualität und Quantität variiert und sie gibt es in Deutschland und im Ausland, sie ist nicht nur ein antiquierter Kampfbegriff der militanten Linken zum G8.
Aber selbst dann gibt es Grenzen, Unvereinbarkeiten, Vermittlungsprobleme und die Frage, ob ein Mittel oder eine Waffe langfristig den übergeordneten Zielen effektiv nutzt oder schadet — die sich individuell oder im Falle mehrerer Verbündeter organisationsweit einstellen und zu beachten sind.
In dieser Hinsicht stimme ich den .get privacy Beiträgen wenn der Überwachte überwacht von Oliver und Überwacht die Überwacher - Wie man einen Schritt zu weit geht und genau das macht, was man anderen vorwirft von Chris voll zu. Besser hätte ich die Kritik auch nicht formulieren können.
Deshalb gab und wird es auf diesem Weblog auch keine sogenannten "STASI 2.0 Schäublonen", Gleichsetzungen von Herrn Schäuble mit Herrn Mielke, Erweiterungen des Anfangsbuchstaben seines Nachnamens zu "SS..." und "Überwachungs-Skripte" geben, die sich naiv gegen vermeintliche Spione aus den Bundesministerien richten. Was mich in diesem Zusammenhang absolut anwidert und in mir Verachtung des Autoren hervorsprudeln lässt, ist der Missbrauch der Behinderung des Bundesinnenministers und seines Rollstuhls als Bestandteil der Kritk an seiner Funktion und seiner Politik.
Was ich dagegen sehr gut gemacht, sachlich-informativ und ansprechend fand, ist diese Demo-Info-Ecke zur Vorratsdatenspeicherung, auf der aber eben auch nicht nur der dämonisierte Schäuble, sondern Frau Zypries, fast die gesamte EU Exekutive und die Mehrheit des EP und Bundestages Platz nehmen müssten, wollte man eine Zukleisterung aller Zusammenhänge durch die Fokussierung auf einen austauschbaren Bundesinnenminister unterbinden. Aber sei's drum, gefällt mir trotzdem und der Bundesinnenminister ist nun mal einer der stärksten Befürworter und Vorantreiber der VDS.
Freut Euch also, dass Ihr anscheinend so viel Substanz zu bieten habt oder sich Mitarbeiter in einem Ministerium für alternative, kritische Gegenpositionen interessieren, dass Ihr Besuch bekommt. Kommentiert und dokumentiert das meinetwegen mit Humor in den jeweiligen Weblogs, aber spielt nicht die Gegenüberwachungs-Popanze.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Donnerstag, 17. Mai 2007 um 20:02

