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Minority Report RFID Screens Teil 3

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Zwei Beispiele zur Ergänzung der "Minority Report Screens" und wie man nicht nur auf RFID Inseln Konsumenten für RFID begeistern kann:

Der UBWALL Plasmascreen von Fuijitsu:
UBWALL von Fujitsu UBWALL von FujitsuAbbildungen: Fujitsu.
Der UBWALL besteht aus einem Plasmabildschirm und Rechner, der mit einem CMS-System verbunden ist, auf dem zum Beispiel Werbemarterial oder Lagepläne gespeichert sind. Zusätzlich erfassen eingebaute Bewegungssensoren, wenn ein "Opfer", pardon Kunde, vorbeiläuft, worauf Inhalte und ein Menü auf dem Schirm eingeblendet werden, die Aufmerksamkeit erzeugen sollen. Der Benutzer kann dann seine Geld-, Mitglieds- oder Kundenkarte oder sein Handy, die mit dem passiven FeliCa ("Felicity Card") Funkchip von Sony ausgestattet sind, an den UBWALL Kiosk halten, um Informationen herunterzuladen, sich spezielle Informationen anzeigen zu lassen, zu bezahlen und natürlich, um identifiziert und lokalisiert zu werden und sein Kundenprofil bei den angeschlossenen Unternehmen zu füttern:
FeliCa Anwendungen

Abbildung: Sony.
Aber wie der Name des Chips schon sagt, dient das ja alles der neuen "Glückseeligkeit" in der ubiquitär funkvernetzten Gesellschaft.

Der Magicmirror von Paxar:
Zauberspiegel von Paxar Zauberspiegel von Paxar

Abbildungen: Paxar.
Das System von Paxar erinnert sehr stark an die Migraphy Spiegel von Hitachi und wird auch nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten. Allerdings beschränkt sich der "Zauberspiegel" von Paxar darauf, die Produkt Identifizierungsdaten, die auf dem RFID-Chip im RFID-Etikett gespeichert sind, über das RFID-Lesemodul hinter dem Zauberspiegel auszulesen, worauf der Kunde nähere Informationen zum Produkt erhält. Daneben kann der Kunde über die Touchscreenfunktion menschliche Beratung anfordern.

Mal abgesehen von den RFID Gewöhnungseffekten und dem Rationalisierungspotential bezüglich des Verkaufs- und Beratungspotentials, die auch der Paxar RFID-Screen mit sich bringt, eigentlich ein durchaus sinnvoller Einsatz von RFID, wenn die RFID-Kennzeichnung existiert, keine Identifizierung des Kunden und Verknüpfung mit dessen Kundenprofil wie beim UBWALL-Screen erfolgt und die Deaktivierung der RFID-Chips vor dem Bezahlvorgang erfolgt.

Damit soll es auch genug sein mit den RFID Screens. Ich denke, ihr Einsatz wird in den kommenden Jahren genauso explodieren wie die allgemeine Gewöhnung der Bürger und Kunden an RFID, ganz egal wie groß sich die negativen Begleiterscheinungen und Konsequenzen der Durchdringung der Arbeits-, Freizeit-, Konsum- und Politikwelt mit RFID darstellen.

Via:
RFID Weblog - UBWALL uses RFID to disperse information to customers.
Wireless Weblog - Paxar introduces RFID-Enabled Smart Mirror.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Samstag, 19. Mai 2007 um 11:28
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