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Aus JAP wurde JonDonym

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Aus JAP, dem Java Anon Proxy, wurde heute das kommerzielle JonDonym (abgeleitet von "Anonym" und der "John Doe" Bezeichnung) der JonDos GmbH. Dazu heißt es in der Pressemitteilung:
Während immer noch kostenlose AN.ON-Dienste unter anderem durch das ULD, die TU-Dresden und den Chaos Computer Club angeboten werden, wird die Mehrzahl der Server ab jetzt kostenpflichtig sein. Dafür sind die neuen Anonymisierungsketten länger als bisher (typischerweise drei Rechner) und werden von Organisationen aus verschiedenen Nationen betrieben (zur Zeit Deutschland, Großbritannien und Thailand). Die Server sind außerdem durchgehend schneller und redundanter ausgelegt als das bisherige System. Die gesamte Software (Client und Server) wird nach wie vor quelloffen und frei nutz- und änderbar bleiben.

Die Nutzer (JonDonauten) zahlen im Voraus für eine bestimmte Menge Datenvolumen, das sie dann auf allen Mixkaskaden des Dienstes "absurfen" können. Eine Verkettung von zahlenden Nutzern und aufgerufenen Webinhalten wird bereits auf technischer Ebene ausgeschlossen. Durch die Vorausbezahlung erhebt das Unternehmen keinerlei Nutzerdaten, da es diese nicht benötigt.
Auf den Seiten Strafverfolgung und Rechtsgutachten kann man sich über Protokollierpflichten und -möglichkeiten bzw. deren rechtliche Grundlagen informieren.

Die in der Pressemitteilung erwähnten Mixe des CCC konnte ich nicht feststellen.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Freitag, 22. Juni 2007 um 15:56
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