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Neue EADS Drohnen für Aufklärung & Überwachung

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Bei kommenden Gipfelereignissen braucht man Demonstranten nicht mehr mit Tornados im Tiefflug überwachen und bedrohen, sondern kann vielleicht auf die Endversion des modularen "Advanced UAV" setzen, dessen Entwicklung die Verteidigungsministerien Frankreichs, Deutschlands und Spaniens am 22. Juni 2007 beschlossen haben.

Wie aus dem Reuters Artikel EADS gets govt green light for military spyplanes und der EADS Pressemitteilung EADS begrüßt trinationale europäische Kooperation zur Schaffung einer Familie modularer unbemannter Hochleistungsflugzeuge - Ziel: Innovatives Projekt unbemannter fliegender Systeme für Überwachungs- und Aufklärungsmissionen hervorgeht, wird das unbemannte Flugzeug mit Strahlturbinenantrieb von EADS in zwei Versionen entwickelt: Die eine Variante mit einer Flügelspannbreite von 25 Metern, einer Flughöhe von maximal ca. 15000 Metern für Frankreich und Spanien, die der amerikanischen "GlobalHawk" bzw. EADS "EuroHawk" Drohne ähnelt und eine zweite Variante für Deutschland mit einer Flügelspannbreite von 9 Metern und einer Fluggeschwindigkeit von ca. 700 km/h, die damit schneller ist als die Version für die Spanier und Franzosen.
Modular Advanced UAV

"Modular Advanced UAV"
Abbildung: EADS
Mit den beiden "Advanced UAV" Typen kann EADS zwei Bereiche der Überwachung und Aufklärung mittels Drohnen abdecken: Die länger andauernde Überwachung größerer Gebiete aus mittleren Flughöhen und die kurzzeitige Überwachung von Gebietsstreifen im schnellen Über- bzw. Tiefflug für die "Heimatfront" und den Hindukusch.

Der Reuters Artikel weiß auch noch zu berichten, dass der EADS "Barrcuda" UAV-Prototyp im September vergangenen Jahres vor der Küste Spaniens crashte, die Forschungsergebnisse aber sowohl in einen weiteren Prototyp mit der Bezeichnung "Agile UAV", als auch in das "Advanced UAV" Projekt einfließen werden.

Mitte des nächsten Jahrzehnts soll das "Advanced UAV" in Betrieb gehen – wenn sich bis dahin nicht wieder neue UAV-Projekte für EADS ergeben oder das neue UAV mit Abstürzen versagt. Unabhängig davon gibt es für EADS genug zu verdienen, denn Europäische Union und EU-Mitgliedsstaaten sind mehr als bereit, für selbst entwickelte Euro-Drohnen Milliarden auszugeben.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Montag, 25. Juni 2007 um 13:27
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