Chaosradio: Jugendmedienschutz, Zensur, Medienkompetenz
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In der heutigen morgigen Chaosradiosendung mit dem Titel "Jugendmedienschutz oder Zensur" geht es zunächst um die durch Amokläufe immer wieder angestoßenen Diskussionen und Forderungen nach Verboten von Ego-Shootern. Darüber hinaus um Jugendschutzmechanismen bezüglich Spielen, Filmen und der Internetnutzung. Damit automatisch auch darum, wie es eigentlich mit der Substanz des Schlagworts "Medienkompetenz" in Deutschland, dass Bildungspolitiker und Internetbeauftagte gerne im Munde führen, in den Schulen, im Internet selbst und in den Elternhäusern – bei Kindern und Jugendlichen, aber auch Politikern, Lehrern und Eltern – bestellt ist.
Vergessen sollte man auch nicht, dass "der Jugendmedienschutz" ab und an als Argumentationsvehikel dient, wenn es darum geht, Internetplattformen und -diensten stärkere Reglementierungen aufzuerlegen – "Jugendmedienschutz und Zensur statt Medienkomeptenz und Rezipientenfreiheit"? Ich erinnere zum Beispiel an die Vorwürfe zu Beginn der Diskussionen um einen Jugendmedienschutz für's Internet, man wolle damit das Internet in ein "Kindernet" für alle transformieren, an die zahlreichen (und ungenauen, fehlerhaften) Filtersysteme in Schulen, Universitäten und Bibliotheken, die Diskussionen um eine Verpflichtung für Inhalteanbieter, ihre Inhalte mit Labeln zu markieren bzw. sich von fremden Institutionen einschätzen zu lassen.
Hier der Ankündigungstext:
Vergessen sollte man auch nicht, dass "der Jugendmedienschutz" ab und an als Argumentationsvehikel dient, wenn es darum geht, Internetplattformen und -diensten stärkere Reglementierungen aufzuerlegen – "Jugendmedienschutz und Zensur statt Medienkomeptenz und Rezipientenfreiheit"? Ich erinnere zum Beispiel an die Vorwürfe zu Beginn der Diskussionen um einen Jugendmedienschutz für's Internet, man wolle damit das Internet in ein "Kindernet" für alle transformieren, an die zahlreichen (und ungenauen, fehlerhaften) Filtersysteme in Schulen, Universitäten und Bibliotheken, die Diskussionen um eine Verpflichtung für Inhalteanbieter, ihre Inhalte mit Labeln zu markieren bzw. sich von fremden Institutionen einschätzen zu lassen.
Hier der Ankündigungstext:
Nach den Amokläufen von Erfurt und Emstetten wurde die Ursache für den Gwaltausbruch schnell bei Ego-Shootern gesucht und gefunden. Eine emotionale Diskussion über mehr Verbote bis hin zur Internet-Zensur war die Folge. Die Fakten blieben dabei auf der Strecke.
Im Chaosradio wollen wir klären, welche Mechanismen zum Jugendmedienschutz in Deutschland existieren und mit euch diskutieren, ob diese sinnvoll sind und funktionieren. In welchem Alter sind Kinder und Jugendliche "reif fürs Netz" und was können Eltern tun, damit Kinder von der Vielfalt im Internet nicht überfordert werden?
Im Chaosradio wollen wir klären, welche Mechanismen zum Jugendmedienschutz in Deutschland existieren und mit euch diskutieren, ob diese sinnvoll sind und funktionieren. In welchem Alter sind Kinder und Jugendliche "reif fürs Netz" und was können Eltern tun, damit Kinder von der Vielfalt im Internet nicht überfordert werden?
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Dienstag, 26. Juni 2007 um 7:33

