Anonymität statt Blogschließungen
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Gerade habe ich in Fixmbrs Links für den heutigen Tag gelesen, dass Kai Schott sein Weblog mehr oder weniger geschlossen hat – wegen einer "Zensurrechtsprechung in Deutschland" und der "freiheitsfeindlichen Impressumspflicht", die "Abmahnanwälten" und Stalkern als Angelpunkt dienen.
Die Gefahren, die sich durch die aufgezählten Punkte – ich würde noch die Überwachung von Webforen, Websites und Weblogs durch staatliche Sicherheitsbehörden und Firmen, die im Auftrag anderer Unternehmen nach Weblogs fahnden, die sie u. a. als "Imagebeschädiger" einstufen würden – für Blogger, Whistleblower aus Firmen und Behörden und die Kombination aus Meinungs- und Rezipientenfreiheit ergeben, sind real und dürften jedem klar sein.
Ich kann nachvollziehen, dass man sich aus der Öffentlichkeit der Blogosphäre zurückziehen will, wenn man die eigene Meinung und die damit verbundenen Inhalte nicht mehr publizieren kann, ohne auf das Radar von Abmahnanwälten und Sicherheitsbehörden zu geraten. Und gerade bei Bloggern, die Abmahnungen oder Urteile kassieren, die zu finanziellen Belastungen führen, ist der Entschluss aufzuhören verständlich.
Was ich nicht ganz verstehe, gerade bei politischen Bloggern, denen Meinungsäußerung, Kritik und Information ein Anliegen ist, ist der unterbleibende Versuch, andere Formen des Publizierens zu nutzen oder wenigstens auszuprobieren.
Es gibt mittlerweile mehrere Wege des anonymen/pseudonymen Bloggens, um Impressumspflichten oder Zugriffswünsche verschiedener Kreise auf whois-Daten zu unterlaufen, die hier bereits angesprochen wurden:
Startfenster des anonymen Blog/Foren-Tools Syndie:
Mir persönlich wäre es wert, bevor ich völlig verstumme, diese Schwierigkeiten auf mich zu nehmen. Sollten mich eines Tages Abmahnungen oder direkte Anfeindungen ereilen oder ich zur Einschätzung kommen, dass ich hier in dieser Form nicht mehr bloggen kann, werde ich eine andere Form des Bloggens wählen und auch Mittel und Wege finden, das bekannt zu machen.
Die Gefahren, die sich durch die aufgezählten Punkte – ich würde noch die Überwachung von Webforen, Websites und Weblogs durch staatliche Sicherheitsbehörden und Firmen, die im Auftrag anderer Unternehmen nach Weblogs fahnden, die sie u. a. als "Imagebeschädiger" einstufen würden – für Blogger, Whistleblower aus Firmen und Behörden und die Kombination aus Meinungs- und Rezipientenfreiheit ergeben, sind real und dürften jedem klar sein.
Ich kann nachvollziehen, dass man sich aus der Öffentlichkeit der Blogosphäre zurückziehen will, wenn man die eigene Meinung und die damit verbundenen Inhalte nicht mehr publizieren kann, ohne auf das Radar von Abmahnanwälten und Sicherheitsbehörden zu geraten. Und gerade bei Bloggern, die Abmahnungen oder Urteile kassieren, die zu finanziellen Belastungen führen, ist der Entschluss aufzuhören verständlich.
Was ich nicht ganz verstehe, gerade bei politischen Bloggern, denen Meinungsäußerung, Kritik und Information ein Anliegen ist, ist der unterbleibende Versuch, andere Formen des Publizierens zu nutzen oder wenigstens auszuprobieren.
Es gibt mittlerweile mehrere Wege des anonymen/pseudonymen Bloggens, um Impressumspflichten oder Zugriffswünsche verschiedener Kreise auf whois-Daten zu unterlaufen, die hier bereits angesprochen wurden:
- Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten
- Anonym mit Tor und Wordpress
- Tor Notes
- Anonymes Blogging
- Anonymes Blogging Teil 2
- Anonyme Plattformen

Startfenster des anonymen Blog/Foren-Tools Syndie:
- Syndie's design as an anonymity-sensitive client application carefully avoids the intricate data sensitivity problems that nearly every application not built with anonymity in mind does not.
- By operating on the content layer, Syndie does not depend upon the performance or reliability of distributed networks like I2P, Tor, or Freenet, though it can exploit them where appropriate.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Mittwoch, 4. Juli 2007 um 10:18

