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Noch eine Himbeere für RFID eDokumente

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Der Bericht von Wired über den Angriff von Lukas Grunwald gegen RFID Lesegeräte über die Manipulation der JPEG2000 Bilder (in diesem Format werden die eingescannten Bilder der Fingerabdrücke, des Gesichts und der Iris im RFID Chip als Bildvorlagen gespeichert) in geklonten RFID Chips des ePasses – den si tacuisses schön im Beitrag E-Pass als Hacking-Tool zusammenfasst – zeigt neben dem Potential von RFID Lesegeräten, als Trigger für "RFID Bomben" zu dienen, dem "RFID Virus", den vielfachen Möglichkeiten von RFID, die Basis zur allgegenwärtigen Identifizierung und Verfolgung von Personen zu bilden und der offensichtlichen nicht vorhandenen Zweckmäßigkeit, mit was für einer unsicheren und in mehrerer Hinsicht auch gefährlichen Identifizierungs- und Kontrolltechnik uns die Sicherheitspolitiker und RFID Hersteller überziehen.

Das dieser Schwachsinn den Steuerzahler auch noch Millarden von Euros kostet, während manche Politiker durch ihre Beteiligung an Unternehmen der Sicherheitstechnik verdienen, ist so unglaublich wie grotesk wie die Ignoranz und der Unwillen der Politiker, der Legion von Warnungen und Kritiken zum RFID-Einsatz Gehör zu schenken.

Deshalb werde ich auch meinem eigenen Boykottaufruf folgen und mir heute noch den alten Personalausweis beim örtlichen "Bürgerservice" besorgen.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Donnerstag, 2. August 2007 um 8:06
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