Das BIODEV II Projekt für die zentrale biometrische Vollerfassung
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Wie das Bundesinnenministerium erklärt, wird auf Initiative Frankreis im Pilotprojekt BIODEV II unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission und Beteiligung der acht EU-Mitgliedstaaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Österreich, Portugal und Spanien das mit Ausländern, die mit einem Visum in die EU einreisen wollen, erprobt, was der Minister des US-Heimatschutzministeriums Chertoff schon seit einem Jahr fördert und in Deutschland noch für einen Aufschrei sorgen würde, wenn deutsche Staatsbürger und keine Ausländer betroffen wären.
Ich bin davon überzeugt, dass ein ähnliches Verfahren langfristig auch für alle europäischen Staatsbürger geplant ist.
Im BIODEV (BIOmetrics Data Experimented in Visas) System müssen alle Visumantragsteller in ihrem jeweiligen Heimatland nicht nur einen Fingerabdruck abgeben, sondern es werden neben einem Gesichtsbild zur biometrischen Identifizierung direkt alle zehn Fingerabdrücke erfasst. Die werden alle in einer zentralen nationalen Datenbank gespeichert, die für Deutschland im Bundesverwaltungsamt betrieben wird. Für das experimentelle BIODEV II System werden auch die Daten der belgischen Auslandsvertretungen in der deutschen Datenbank verarbeitet, wobei die Daten noch getrennt voneinander gespeichert sind, denn das Fernziel besteht in der Unterhaltung einer zentralen europäischen Biometriedatenbank, in der dann die Fingerabdrücke und Gesichtsbilder aller Visumantragsteller aus allen Auslandsvertretungen aller EU-Mitgliedstaaten gesammelt werden.
Bis dahin beteiligen sich die Mitgliedstaaten im Rahmen von BIODEV II "mit zwei Grenzübergangsstellen (Flughäfen oder Häfen) und mindestens zwei Auslandsvertretungen" und voneinander getrennten zentralen nationalen Datenbanken.
Über die Zusammenführung der persönlichen und biometrischen Daten im zentralen europäischen Visuminformationssystem (VIS) erhoffen sich die EU-Mitgliedstaaten die Verhinderung der indirekten Einreise in ein Mitgliedsland, das ein Visum ablehnte, über ein weiteres Mitgliedsland, bei dem der Visumantragsteller nach der Ablehnung ein weiteres Visum beantragte und einen positiven Bescheid erhielt, was die EU-Staaten als "Visa-Shopping" bezeichnen.
Mit dem europäischen VIS werden dann jedem Ausländer mit Visum an jeder Grenzstelle aller EU-Mitgliedstaaten die Fingerabdrücke nochmals abgenommen und mit den biometrischen Daten der zentralen VIS-Datenbank abgegelichen, um die Identität des Visumbesitzers abzuklären und festzustellen, ob eine Person mit der gleichen Identität bereits einen Datensatz besitzt, der ein abgelehntes Visum eines anderen Mitgliedstaates enthält. Ein abgelehntes Visum kann also für den Ausländer das endgültige Aus zur Einreise in die gesamte Europäische Union bedeuten.
Nach ähnlichem Muster werden langfristig alle EU-Mitgliedstaaten zuerst die zehn Fingerlein und das Gesicht ihrer Staatsbürger in zentrale natonale Datenbanken einspeisen, wie zum Beispiel in Großbritannien und Spanien und in Deutschland per Bundesmelderegister gefordert. Dann folgt die Konsolidierung in einer zenralen EU-Datenbank, die sich dann für die globale Sicherheitshülle, von der die USA träumen, mit den biometrischen Datenbanken anderer Staaten verknüpfen lässt.
Ich bin davon überzeugt, dass ein ähnliches Verfahren langfristig auch für alle europäischen Staatsbürger geplant ist.
Im BIODEV (BIOmetrics Data Experimented in Visas) System müssen alle Visumantragsteller in ihrem jeweiligen Heimatland nicht nur einen Fingerabdruck abgeben, sondern es werden neben einem Gesichtsbild zur biometrischen Identifizierung direkt alle zehn Fingerabdrücke erfasst. Die werden alle in einer zentralen nationalen Datenbank gespeichert, die für Deutschland im Bundesverwaltungsamt betrieben wird. Für das experimentelle BIODEV II System werden auch die Daten der belgischen Auslandsvertretungen in der deutschen Datenbank verarbeitet, wobei die Daten noch getrennt voneinander gespeichert sind, denn das Fernziel besteht in der Unterhaltung einer zentralen europäischen Biometriedatenbank, in der dann die Fingerabdrücke und Gesichtsbilder aller Visumantragsteller aus allen Auslandsvertretungen aller EU-Mitgliedstaaten gesammelt werden.
Bis dahin beteiligen sich die Mitgliedstaaten im Rahmen von BIODEV II "mit zwei Grenzübergangsstellen (Flughäfen oder Häfen) und mindestens zwei Auslandsvertretungen" und voneinander getrennten zentralen nationalen Datenbanken.
Über die Zusammenführung der persönlichen und biometrischen Daten im zentralen europäischen Visuminformationssystem (VIS) erhoffen sich die EU-Mitgliedstaaten die Verhinderung der indirekten Einreise in ein Mitgliedsland, das ein Visum ablehnte, über ein weiteres Mitgliedsland, bei dem der Visumantragsteller nach der Ablehnung ein weiteres Visum beantragte und einen positiven Bescheid erhielt, was die EU-Staaten als "Visa-Shopping" bezeichnen.
Mit dem europäischen VIS werden dann jedem Ausländer mit Visum an jeder Grenzstelle aller EU-Mitgliedstaaten die Fingerabdrücke nochmals abgenommen und mit den biometrischen Daten der zentralen VIS-Datenbank abgegelichen, um die Identität des Visumbesitzers abzuklären und festzustellen, ob eine Person mit der gleichen Identität bereits einen Datensatz besitzt, der ein abgelehntes Visum eines anderen Mitgliedstaates enthält. Ein abgelehntes Visum kann also für den Ausländer das endgültige Aus zur Einreise in die gesamte Europäische Union bedeuten.
Nach ähnlichem Muster werden langfristig alle EU-Mitgliedstaaten zuerst die zehn Fingerlein und das Gesicht ihrer Staatsbürger in zentrale natonale Datenbanken einspeisen, wie zum Beispiel in Großbritannien und Spanien und in Deutschland per Bundesmelderegister gefordert. Dann folgt die Konsolidierung in einer zenralen EU-Datenbank, die sich dann für die globale Sicherheitshülle, von der die USA träumen, mit den biometrischen Datenbanken anderer Staaten verknüpfen lässt.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Samstag, 15. September 2007 um 10:11

