Echtzeit-Gesichtserkennung für Videos
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Google experimentiert mit der Gesichtserkennung für die erweiterte Bildersuche, es gab den Versuch von riya mit der Gesichtserkennung, die Polar Rose Gesichts-Personen-Suchmaschine oder lustige Gesichtserkennungsspielchen wie bei 1Live.
Nun ist auch die Reuters Nachrichtenagentur auf den Zug der Personenerkennung aufgesprungen und bietet mit der Reuters Viewdle Suche nicht nur die Wiedererkennung von Personen über die Erkennung ihrer Gesichter in statischen Fotos an, sondern das Erkennen von Personen in Videos über die Gesichtserkennungstechnik für sich bewegende Medieninhalte des 2006 gegründeten Unternehmens Viewdle, das Reuters Video Angebot erweitern soll.
Wie es auf den Webseiten von Viewdle heißt, habe man eine revolutionäre Suchtechnik für Videos entwickelt, die nun auch Reuters für die eigenen Videos nutzbar machen will. Dazu wird – wie immer bei der Gesichtserkennung – eine große Datenbank benötigt, in der sich das Material für Abgleich und Erkennung befindet, also die Gesichtsvorlagen.
Dem Viewdle System wird dann ein Videostream zugeführt, der Bildrahmen für Bildrahmen indexiert wird – 55 Bildrahmen in der Sekunde, wobei nach eigener Aussage je nach Serverkapazität Tausende von Videostreams gleichzeitig indexiert werden können. Über Bildanalysealgorithmen, für die Viewdle mehrere Patente anmelden will, wird dann jedes Gesicht jeder Person in einem Bildrahmen gegen die Gesichtsbilderdatenbank abgeglichen und bei Erkennung eine Referenz angelegt, die angeibt, um welche Person es sich handelt, wann die Person in einem Videostream zu sehen ist und zu welchem Kontext ds Video gehört. Im Falle von Nachrichtenagenturen zum Beispiel die entsprechende Agenturmeldung. Hier als Beispiel eine Reuters Viewdle Suche mit unserem allseits beliebten Bundesinnenminister:
Bei Viewdle für Nachrichtenagenturen wird man sich auf bekannte Personen und Berühmtheiten aus Kultur und Politik konzentrieren. Eigenständige Suchmaschinen, Videoportale und soziale Netzwerke, in denen sich Internetnutzer mit ihren eigenen Videoproduktionen hervortun können, werden sich auf diese Technik stürzen, um ihre Attraktivität zu erhöhen und dafür auch millionenfach bereitwillige Nutzer finden, die für dieses neue coole Feature ihre Gesichter, Namen und Videos beisteuern.
Für die intelligente Videoüberwachung von morgen sind derartige Techniken zur Indexierung und Analyse von Videostreams in Echtzeit, für die man nur noch das passende Referenzmaterial in Gestalt biometrischer Gesichtsdatenbannken braucht, erst recht attraktiv. Und bis dahin wird sich die kommende Generation daran schon gewöhnt haben, sie kennt es ja nicht anders.
Nun ist auch die Reuters Nachrichtenagentur auf den Zug der Personenerkennung aufgesprungen und bietet mit der Reuters Viewdle Suche nicht nur die Wiedererkennung von Personen über die Erkennung ihrer Gesichter in statischen Fotos an, sondern das Erkennen von Personen in Videos über die Gesichtserkennungstechnik für sich bewegende Medieninhalte des 2006 gegründeten Unternehmens Viewdle, das Reuters Video Angebot erweitern soll.
Wie es auf den Webseiten von Viewdle heißt, habe man eine revolutionäre Suchtechnik für Videos entwickelt, die nun auch Reuters für die eigenen Videos nutzbar machen will. Dazu wird – wie immer bei der Gesichtserkennung – eine große Datenbank benötigt, in der sich das Material für Abgleich und Erkennung befindet, also die Gesichtsvorlagen.
Dem Viewdle System wird dann ein Videostream zugeführt, der Bildrahmen für Bildrahmen indexiert wird – 55 Bildrahmen in der Sekunde, wobei nach eigener Aussage je nach Serverkapazität Tausende von Videostreams gleichzeitig indexiert werden können. Über Bildanalysealgorithmen, für die Viewdle mehrere Patente anmelden will, wird dann jedes Gesicht jeder Person in einem Bildrahmen gegen die Gesichtsbilderdatenbank abgeglichen und bei Erkennung eine Referenz angelegt, die angeibt, um welche Person es sich handelt, wann die Person in einem Videostream zu sehen ist und zu welchem Kontext ds Video gehört. Im Falle von Nachrichtenagenturen zum Beispiel die entsprechende Agenturmeldung. Hier als Beispiel eine Reuters Viewdle Suche mit unserem allseits beliebten Bundesinnenminister:

Für die intelligente Videoüberwachung von morgen sind derartige Techniken zur Indexierung und Analyse von Videostreams in Echtzeit, für die man nur noch das passende Referenzmaterial in Gestalt biometrischer Gesichtsdatenbannken braucht, erst recht attraktiv. Und bis dahin wird sich die kommende Generation daran schon gewöhnt haben, sie kennt es ja nicht anders.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Donnerstag, 20. September 2007 um 15:30

