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Per Vorratsdatenspeicherung zum Terrorverdächtigen

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Wenn die Vorratsdatenspeicherung neben der Speicherung der eigenen IP-Adresse und des Zeitpunktes ihrer Nutzung um die Speicherung der IP-Adressen und URLs der besuchten Websites ergänzt würde und man dann zum Kreis der politisch interessierten Menschen zählt, die sich direkt auf Websites staatlicher Institutionen wie dem BKA informieren, kann es ganz, ganz schnell passieren, dass man von eben diesen Behörden auch in den Kreis der Terrorverdächtigen und möglichen "Gefährder" aufgenommen wird. Die "Zielgruppe", zu deren Mitgliedern man dann nähere Auskünfte einholt, die man von den Internet-Recherche Stellen bespitzeln lässt oder für die man einen Datensatz in den Anti-Terror Datenbanken anlegt.

Anders kann man die Meldung des Tagesspiegels BKA registriert Besucher seiner eigenen Website bzw. den Artikel Der falsche Klick nicht deuten.

Nebenbei ein guter Grund, neben der Bekämpfung der Vorratsdatenspeicherung die Datensammelei über die Nutzung von Tor zu bekämpfen und auch eine Erklärung, warum das BKA Anonymisierungsdienste wie Tor bekämpft.

Siehe auch:
Anti-Terror-Blog - Sehr verdächtig!
netzpolitik - BKA fahndet mit Honeypots?
elementarteile - Ich bin verdächtig!
von rabenhorst - Owl, gepostet am Sonntag, 30. September 2007 um 20:56
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