RFID-Chips auf Getränkepackungen … mit … eigener … Stromversorgung …?
Merkwürdig mutet die "Entwarnung" vor dem künftig mit hochsensiblen
Daten ausgestatteten Reisepass-Chip in der Süddeutschen Zeitung an: Denn
dort wird geschrieben, daß diese Chips weniger datensendefreudig wären,
als man befürchet, unter anderem, weil: "Der Chip im Pass hat
keine eigene Stromquelle wie der RFID-Chip auf der Getränkepackung. Er
bleibt so lange passiv, bis er in ein Lesegerät eingelegt wird. "
Quelle
Seit
wann braucht ein RFID-Chip eine eigene Stromquelle? Man mag ihn damit
ausstatten, unsere Milchpackungen werden jedoch mit Sicherheit zwar mit
Chip, aber ohne eigene Batterien ausgestattet - das ist ja gerade der
Clou der RFID-Technik. Wenn eine Begrenzung der Sendereichweite im
Reisepass also stattfindet, dann mit Sicherheit nicht wegen fehlender
Batterie. Solche Aussagen bestärken nicht eben das Vertrauen in die
Experten, die hier Entwarnung geben wollen. Und anstelle der den Pass
beschädigenden Mikrowelle gibt es auch Zerstörungstechniken
mit geringeren Kollateralschäden.
Also bitte, die Damen und Herren Qualitätsjournalisten.

