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Whistleblower aufgepasst!

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Warum sich Whistleblower (das sind diejenigen, die teilweise unter hohem Eigenrisiko interne Missstände in Unternehmen oder Behörden an staatliche Kontrollinstanzen oder die Presse herantragen) besser nicht direkt an die beabsichtigten Empfänger der Interna wenden sollten, kann man im Beitrag US-Demokraten verraten Whistleblower (kein Wunder, die verraten ja auch zur Zeit die amerikanische Bevölkerung an die US-Geheimdienste und Telkos) des Whistleblower Netzwerks erfahren. In dem geht es darum, dass durchgeknallte Demokraten E-Mail nicht beherrschen und deshalb Informationen über Whistleblower u. a. ausgerechnet an US-Vizepräsident Cheney abgehen ließen.

Whistleblower sollten deshalb eher über nicht-angreifbare Mittelsmänner oder anonymisiert-pseudonym an die Adressaten herantreten. Noch besser wäre eine nichtangreifbare und integre Zwischenstation, eines Austauschknotens, der rechtlichen Schutz genießt und die Aufgabe der Vermittlung und Kommunikation zwischen Whistleblower und Adressat wahrnehmen kann. Das wäre im Interesse des Whistleblowers, der Kontrollinstanzen, der Presse und von uns allen, die wir zuweilen nur über den persönlichen Einsatz eines Whistleblowers von Missständen erfahren, die man sonst unter die Teppiche kehren könnte.
von ravenhorst - Owl, gepostet am Sonntag, 28. Oktober 2007 um 21:52
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