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ePass Verkäufer Schäuble

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Die heute beginnende zweite Stufe der erkennungsdienstlichen Behandlung der Bevölkerung über die Aufnahme biometrischer Fingerabdrücke in den RFID Funkchip des ePasses hatte in den letzten Tagen wieder zum Aufleben kritischer Presseartikel und des Medieninteresses geführt.

Anlass genug für das Bundesinnenministerium, sich noch einmal in einer Video-Botschaft an die Bevölkerung zu richten, um ihnen den ePass zu verkaufen.
ePass Verkäufer Schäuble ePass Verkäufer Schäuble

ePass Verkäufer Schäuble preist den ePass an.
In ihr versucht Bundesinnenminister Schäuble der Bevölkerung leutseelig einzuimpfen, dass die Erfassung, Speicherung und der Abgleich ihrer biometrischen Merkmale mit RFID-ID-Dokumenten vermeintlich Schutz und Trutz vor Bedrohungen bietet, die von "terroristischen Netzwerken" und der "Organisierten Kriminalität" ausgehen und zum Beispiel bei biometrischen Grenzkontrollen an Flughäfen abgefangen werden können. Hohe Datenschutz- und Datensicherheit-Standards sorgten dabei, so Schäuble, dass für die Sicherheit der gespeicherten Merkmale gesorgt sei.

In Wahrheit teure Sicherheitssimulation für's Volk, die nichts gegen unbekannte Terroristen mit Epass und ePerso im Inland oder Kriminelle bewirken kann, die über die grünen Grenzen alternativ ins Land kommen und auch nicht zum Schutz unzureichend gesicherter Einrichtungen beiträgt, bleibt der wirtschaftliche Erfolg des ePasses. Ein "weltweiter Exportschlager" seien die "deutschen Biometrieprodukte geworden" tönt Schäuble. Ein Exportschlager, für den die Bevölkerung zahlt, während sich Hersteller für Biometrietechniken und die privatisierte Bundesdruckerei auf satte Profite freuen.
von ravenhorst - Owl, gepostet am Donnerstag, 1. November 2007 um 10:20
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