Friedman erträgt Mahler
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Das wandert ja zur Zeit durch die Blogosphäre. Auch wenn ich kein Friedman Fan bin, ist das zweiteilige Interview So spricht man mit Nazis von Michael Friedmann mit Horst Mahler wirklich zu empfehlen. Respekt an Friedman an dieser Stelle, das ertragen zu können. Gestern Nacht habe ich es bis Seite 6 geschafft, bevor ist geistig kotzen musste. So ein Haufen entlarvender, aber dehalb auch interessanter gequirlter Scheiße, die man dort auf zig Seiten vom Nazi Mahler zu lesen bekommt, gehört gehört zu werden.
Wichtig finde ich auch die Position der Vanity Fair. Die lese ich zwar sonst nicht und denke, dass bei der Äußerung natürlich auch das Wissen um die Aufmerksamkeit und den Effekt eine Rolle spielte:
Wichtig finde ich auch die Position der Vanity Fair. Die lese ich zwar sonst nicht und denke, dass bei der Äußerung natürlich auch das Wissen um die Aufmerksamkeit und den Effekt eine Rolle spielte:
Wir veröffentlichen dieses Interview, weil wir glauben, dass es eine bessere Bloßstellung der deutschen Rechtsextremen nie gegeben hat – auch wenn er Dinge sagt, die in Deutschland verboten sind: Mahler leugnet den Holocaust und benutzt den Hitler-Gruß.
Zur Position der Vanity Fair sollten sich viele Sicherheits- und Innenpolitiker Gedanken machen, die meinen, Rechtsextremismus oder Terrorismus bekämpfen zu können, wenn sie von unmündigen und für jeden Fanatismus anfälligen Bürgern ausgehen, für die man das Internet auch von solchen kritischen Inhalten mit Sperrverfügungen und technischen Zensurmethoden zu säubern habe, womit man sich gleich der bloßstellenden Wirkung beraubt, die von dem Magazin angesprochen wird.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 2. November 2007 um 17:16

