Im Tracking-Netz der Bluetooth-Sensoren
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Ein Niederländer hat sich ein Bluetooth Tracking-Netzwerk mit fünf Bluetooth-Sensoren in Apeldoorn (ist hier quasi nebenan) gebastelt, die er bei Freunden und Verwandten mit Internetanbindung untergebracht hat.
Die "Freunde" und "Verwandten" sind also die Nodes seines experimentellen Sensor-Netzwerkes, von denen noch ganz andere Leute träumen.
Wenn nun jemand mit einem Handy, PDA oder einem anderen Gerät im Empfangsbereich der Sensoren vorbeispaziert und den sichtbaren Modus aktiviert hat, registriert der Bluetooth-Sensor den Ort ("Freund"), die MAC-Adresse, Gerätenamen, den vom Benutzer zu vergebenden "Netznamen", Datum und Zeit. Über die Internetanbindung der "Freunde" werden die Daten an seinen Rechner weitergeleitet und dort in einer MySQL Datenbank verarbeitet. Da manche Bluetooth Träger mehrmals sein Sensor-Netzwerk an verschiedenen Punkten passieren, kann er auch den Weg und die Bewegungsgeschwindigkeit nachvollziehen.
Schema des Tracking-Netzwerks.

Aufgefangene Livedaten der Bluetooth Geräte.

Die Details zu einem speziellen Bluetooth Gerät.
Genau darauf läuft der Einsatz von immer kleineren und leistungsfähigeren GPS, Bluetooth und insbesondere RFID Chips in mobilen Kommunikationsgeräten und ID-Dokumenten mit ausreichend starken Lesegeräten hinaus. Nicht jetzt, nicht morgen, aber in Zukunft. Nur begreifen das die Leute nicht oder ihnen ist es egal.
Mir ist letztens mein acht Jahre altes Sony-Handy abgeraucht und von einem Verwandten habe ich eines der neues kleinen Dinger geschenkt bekommen. Wer hier länger liest, weiß, dass ich mit dem ganzen Mobilfunkkram nichts am Hut habe. Aber das Erste, was ich beim Drüberzappen der jetzt bunt-blinkenden Menüs gemacht hatte, war den oben erwähnten Modus auszuknipsen. Das hilft natürlich auch nichts, wenn man ständig mit aktiviertem Handy durch die Gegend spaziert und die Funkzellendaten per Vorratsdatenspeicherung registriert werden – mit den gleichen Effekten wie beim Bluetooth-Tracking.
Cool, erschreckend und lehrreich für die "Nichts-Verberger".
Via: Slashdot - Tracking People Using Bluetooth.
Die "Freunde" und "Verwandten" sind also die Nodes seines experimentellen Sensor-Netzwerkes, von denen noch ganz andere Leute träumen.
Wenn nun jemand mit einem Handy, PDA oder einem anderen Gerät im Empfangsbereich der Sensoren vorbeispaziert und den sichtbaren Modus aktiviert hat, registriert der Bluetooth-Sensor den Ort ("Freund"), die MAC-Adresse, Gerätenamen, den vom Benutzer zu vergebenden "Netznamen", Datum und Zeit. Über die Internetanbindung der "Freunde" werden die Daten an seinen Rechner weitergeleitet und dort in einer MySQL Datenbank verarbeitet. Da manche Bluetooth Träger mehrmals sein Sensor-Netzwerk an verschiedenen Punkten passieren, kann er auch den Weg und die Bewegungsgeschwindigkeit nachvollziehen.
Schema des Tracking-Netzwerks.

Aufgefangene Livedaten der Bluetooth Geräte.

Die Details zu einem speziellen Bluetooth Gerät.
Mir ist letztens mein acht Jahre altes Sony-Handy abgeraucht und von einem Verwandten habe ich eines der neues kleinen Dinger geschenkt bekommen. Wer hier länger liest, weiß, dass ich mit dem ganzen Mobilfunkkram nichts am Hut habe. Aber das Erste, was ich beim Drüberzappen der jetzt bunt-blinkenden Menüs gemacht hatte, war den oben erwähnten Modus auszuknipsen. Das hilft natürlich auch nichts, wenn man ständig mit aktiviertem Handy durch die Gegend spaziert und die Funkzellendaten per Vorratsdatenspeicherung registriert werden – mit den gleichen Effekten wie beim Bluetooth-Tracking.
Cool, erschreckend und lehrreich für die "Nichts-Verberger".
Via: Slashdot - Tracking People Using Bluetooth.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Sonntag, 11. November 2007 um 22:51

