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StudiVZ ändert AGB

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StudiVZ ändert aktuell die eigenen AGB. An die Mitglieder des Social Networks werden Mails versandt, dass neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzregelungen notwendig sind, um den Service weiter am laufen zu halten. Dies wäre “aufgrund des enormen Wachstums und der Größe […] unbedingt notwendig”. Nur so können man das studiVZ-Netzwerk weiterentwickeln und “deine Daten gegenüber unkontrolliertem Missbrauch schützen.” Allerdings dauert das Versenden der Mails noch an. In der FAQ wird beschrieben, dass man bis spätestens Ende Dezember eine Mail bekommen würde. Bis zum 9.Januar muss man den neuen AGB zugestimmt haben. Ansonsten wird man wohl ausgeschlossen. Eine Änderung in der AGB ist auf jeden Fall,dass Profile nicht mehr so einfach gelöscht werden können. Bisher geht das. Zukünftig wird nur noch das Profil verschwinden, aber nicht gelöscht werden. Das heisst, Holtzbrinckkönnte theoretisch bis an Euer Lebensende die bisherigen Profil-Daten nutzen.

Aber keine Panik:

Wird studiVZ durch die neuen AGB kostenpflichtig?
Nein, ganz im Gegenteil. Mit den neuen AGB schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass studiVZ auch zukünftig kostenfrei bleibt. Hierfür ermöglichen die neuen AGB den Einsatz von aktuellen Werbeformen, die auf anderen Websites und Plattformen bereits zum Standard gehören.

Was sich genau dahinter verbirgt, ist unklar. Klingt nach mehr personalisierter Werbung. Weiss da jemand mehr? Man kann aber mal versuchen, zu widersprechen:

“Ich nehme zur Kenntnis, dass ich die Möglichkeit habe, der vorstehenden Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ganz oder teilweise gegenüber studiVZ zu widersprechen. Der Widerspruch ist per E-Mail zu richten an widerruf@studivz.net oder an: studiVZ Limited, Saarbrücker Straße 38 in 10405 Berlin.”

Oder gleich das Profil löschen. Noch ist Zeit.

[Danke an Niels]

von netzpolitik.org Datenschutz, gepostet am Donnerstag, 13. Dezember 2007 um 23:46
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