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Der wöchentliche Datenverlust in Grossbritanien

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Wir haben uns ja oft in den letzten Jahren gefragt, was die notwendigen “Bilder” sind, um mehr Bewusstsein für unsere Themen zu schaffen. Bilder wie Tschernobyl, saurer Regen oder tote Vögel haben der Umweltbewegung stark geholfen, ihre Themen in die breite Masse zu transportieren. Unsere Themen sind leider meist schwer kommunizierbar. Beim Datenschutz ist das jetzt zumindest in Grossbritanien klar: Da verschwinden mittlerweile fast wächentlich riesige Datenberge. Wie aktuell auch wieder: Britischen Behörden gehen erneut Millionen Daten verloren.

Dem Unternehmen Pearson Driving Assessments im US-Bundesstaat Iowa, das Daten im Auftrag der britischen Behörde Driver and Vehicle Licensing Agency verwaltet und bearbeitet, ist in seiner “secure facility” eine Festplatte mit Datensätzen von 3 Millionen Fahrschülern abhanden gekommen. Pearson habe den Vorfall bereits im Mai dieses Jahres den britischen Behörden gemeldet, berichtete Verkehrsministerin Ruth Kelly im Unterhaus. Die Datensätze enthielten die Namen, Postadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnumern der Fahrschüler, aber keine Bankverbindungsdaten, beteuerte Kelly. Zudem sei die vermisste Festplatte für Dritte nicht lesbar. Betroffen seien Personen, die zwischen September 2004 und April 2007 ihre theoretische Fahrprüfung abgelegt haben.

Mal schauen, wann die ersten grossen Fälle in Deutschland auftreten.

von netzpolitik.org Datenschutz, gepostet am Dienstag, 18. Dezember 2007 um 14:25
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