Iris-Scan in Bewegung - 2. Teil
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Von Sarnoff, dem amerikanischen Unternehmen, das mit seiner Iris on the Move (IOM) Technik anstrebt, die Wunschträume der Total Information Awareness Projekte zur Identifizierung von Einzelpersonen auf größere Entfernungen zu verwirklichen, gibt es zwei Systeme, in denen die patentierten Techniken bereits implementiert und im Einsatz sind.
Im November 2007 kündigte Sarnoff sein neues Drive-Through System an. Dabei handelt es sich um ein Schaltersystem, wie man es von den Drive-ins bei McDonalds kennt. Nur besteht der Schalter nicht aus einer Gegensprechanlage, über die man den nächsten Big Mac ordert, sondern aus schwenk- und neigefähigen Zoom-Kameras (ich vermute aus einem Kamerapaar wie bei anderen Systemen, um die Iris beider Augen zugleich zu scannen), um die Augeniris von Personen in Fahrzeugen unterschiedlicher Bauhöhen zu scannen. Das System misst die Iris sowohl bei stehenden als auch bei vorbeifahrenden Fahrzeugen, ohne das sich die Person wie bei den Iris-Scannern an Grenzkontrollpunkten oder Flughäfen direkt vor die Kameralinsen plazieren zu müssen.

IOM Drive-Through Iris-Scanner.
Abbildungen: Sarnoff.
Wie bei dem zweiten Sytem, einem Portal, soll der Drive-Through Schalter die Iris von zwanzig Personen in der Minute unter verschiedenen Lichtbedingungen lesen können, die sich mit einer Geschwindigkeit von 1,5 Metern pro Sekunde bewegen und zwar auf eine maximale Distanz von drei Metern. Laut dem Artikel Authentication in the blink of an eye der Government Computer News hat die US-Regierung den Drive-Through Schalter bereits an verschiedenen Orten installiert, Sarnoff verweigert aber die Aussage, um welche Bundesbehörden es sich handelt.

IOM Portal und Panel Iris-Scanner.
Abbildungen: Sarnoff.
Mit dem Scannen und Erkennen der Iris auf noch größere Distanzen, wie es sich Sicherheitsbehörden wünschen, ist es also noch etwas hin. Wie die Systeme mit getönten Brillen oder "Crazy Lense" Kontaktlinsen fertig werden, kann uns Sarnoff nicht sagen. Vermutlich gar nicht, denn bei einem ähnlichen Portalsystem wurden die Probanden ausdrücklich dazu aufgefordert, Brillen abzunehmen. Auch zur Falschakzeptanzrate gibt es von Sarnoff keine eindeutigen Information, sondern nur die lapidare Marketing-Aussage "Lowest rate of all current biometric solutions", was die Behörden aber nicht davon abhalten dürfte, Unternehmen wie Sarnoff das Geld hinterherzuwerfen.
Im November 2007 kündigte Sarnoff sein neues Drive-Through System an. Dabei handelt es sich um ein Schaltersystem, wie man es von den Drive-ins bei McDonalds kennt. Nur besteht der Schalter nicht aus einer Gegensprechanlage, über die man den nächsten Big Mac ordert, sondern aus schwenk- und neigefähigen Zoom-Kameras (ich vermute aus einem Kamerapaar wie bei anderen Systemen, um die Iris beider Augen zugleich zu scannen), um die Augeniris von Personen in Fahrzeugen unterschiedlicher Bauhöhen zu scannen. Das System misst die Iris sowohl bei stehenden als auch bei vorbeifahrenden Fahrzeugen, ohne das sich die Person wie bei den Iris-Scannern an Grenzkontrollpunkten oder Flughäfen direkt vor die Kameralinsen plazieren zu müssen.

IOM Drive-Through Iris-Scanner.
Abbildungen: Sarnoff.

IOM Portal und Panel Iris-Scanner.
Abbildungen: Sarnoff.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 7. Januar 2008 um 22:15

