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US-Regierung will Berufung bei Krypto-Freispruch

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Heise berichtet: US-Regierung besteht auf Herausgabe eines Krypto-Passwortes.

Die US-Regierung hat Berufung gegen das Urteil eines Verwaltungsrichters in Vermont eingelegt, wonach ein Beschuldigter in einem Kinderpornograpie-Fall sein Passwort für die Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy) nicht offenbaren muss. Dies berichten einstimmig die kanadische Zeitung National Post sowie die US-amerikanische Washington Post. US-Sicherheitsbehörden streben in der juristischen Auseinandersetzung demnach eine Grundsatzentscheidung an. Verbrecher und Terroristen würden verstärkt vergleichsweise günstige und leicht zu erwerbende Kryptoprodukte nutzen, erklärte ein FBI-Sprecher. Wenn es dabei allein um das Verstecken von Beweisen für eine Straftat gehe, sei ein “logischer und im Einklang mit der Verfassung stehender Weg über die Gerichte” zu finden, Strafverfolgern Zugang zu den verschlüsselten Daten zu verschaffen.

von netzpolitik.org Datenschutz, gepostet am Mittwoch, 16. Januar 2008 um 14:26
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