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Der Datenschutzbeauftragte speichert nicht (mehr)

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Patrick Breyer meldet:

Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat die personenbeziehbare Speicherung der Nutzung seiner Webseite gestoppt. Die IP-Adressen der Nutzer werden ab sofort nur noch anonymisiert gespeichert. Peter Schaar befasst sich außerdem mit der Speicherpraxis anderer Bundesbehörden und von Internet-Unternehmen wie Google.

Nachdem die Webseite des Bundesdatenschutzbeauftragten die IP-Adressen der Nutzer zunächst einige Tage lang, später noch einige Stunden lang speicherte, geht die Aufsichtsbehörde nun mit gutem Beispiel voran und speichert die IP-Adressen ihrer Besucher nur noch in anonymisierter Form.

Na bitte, es geht doch. Ob er Angst vor Vollzugshaft hatte, ist uns leider nicht bekannt. Aber jetzt kann er wahrscheinlich auch das Gütesiegel “Wir speichern nicht” für gesetzeskonformes Betreiben einer Webseite bekommen.

Anleitungen und ähnliches für alle, die Wordpress, Drupal, Apache, Ruby on Rails, Mediawiki, Joomla, oder sonstwas noch in der überwachungsfreundlichen US-Version betreiben, gibt es hier.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Samstag, 23. Februar 2008 um 6:47
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