Videoüberwachung und Biometrie als olympische Disziplinen
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Die Times berichtet im Artikel Biometrics screening for Olympics workers über die Pläne und Wünsche der Olympic Delivery Authority, den Organisatoren für die Errichtung des Olympiaparks im Londoner Stadteil Straford, anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2012 zur Absicherung der Bauarbeiten und Spiele.
Tarique Ghaffur, Polizeichef der Abteilung der Londoner Polizei, die für die Absicherung der Olympischen Spiele verantwortlich ist, hatte auf seiner Sicherheitskonferenz in Abu Dhabi erzählt, was ihm so für das Sicherheitsrahmenprogramm vorschwebt:
Für den Olympiapark wird ein neues Zugangskontrollsystem installiert, das zuerst der Überprüfung der insgesamt 100000 Bauarbeiter dienen wird und später der Kontrolle der Sportstättenbesucher. Dazu gehört ein zweistufiger Prüfprozess, der den biometrischen Abgleich der Handfläche mit Handflächen-Scannern und den Gesichtsabgleich mit einem neuen Gesichtserkennungssystem umfasst. Zur Absicherung des Geländes steht ein ähnlicher Stahlgitter-Zaun wie zum letzten G8-Gipfel auf dem Programm, der eine Höhe von 3,5 Metern aufweisen soll.
Für die Videoüberwachung der Sportstätten und der sie umgebenden Stadtteile wünscht sich Ghaffur 500000 Videoüberwachungskameras. Neben den Videoüberwachungskameras der Stadt London und der Londoner Polizei will Ghaffur die Videoüberwachungskameras der U-Bahn, in Geschäften, vor Supermärkten, an Verkehrsampeln und Mautstationen zu einem großen Videoüberwachungsnetz zusammenschalten, dessen Aufnahmen und Daten in einem großen Überwachungs-Kontrollzentrum verarbeitet werden sollen.
Neben der technischen Herausforderung, 2012 eines der größten Videoüberwachungsnetzwerke zu betreiben, das aus privaten und staatlichen Videokameras verschiedener Typen bestehen würde, müsste auch das Polizeirecht geändert werden, da die Polzeibehörden (noch) nicht die Befugnis besitzen, sich privater Videoüberwachungskameras und -netzwerke beliebig und automatisch zu bedienen.
Für die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Beijing dürfte sich Cognitec, der Hersteller der biometrischen Gesichtserkennungserkennungssystmes FaceVACS, qualifiziert haben. Wie Cognitec mitteilte, war das FaceVACS-Alert System nach Tests der Produkte verschiedener Hersteller von der Kommunistischen Partei Chinas für die Absicherung des 17. Parteikongresses ausgewählt worden, der im Oktober 2007 abgehalten wurde.
Bei FaceVACS-Alert handelt es sich um ein Programm, das als "Softwareaufsatz" mit verschiedenen Videoüberwachungskameras zusammenarbeitet, um ein oder mehrere Gesichter in einem Videostream oder einem Standbild zu erkennen, indem das Gesicht gegen die hinterlegten Gesichtsbilder einer Datenbank abgeglichen wird. Vielleicht wird Cognitec ja auch in London vertreten sein.
Tarique Ghaffur, Polizeichef der Abteilung der Londoner Polizei, die für die Absicherung der Olympischen Spiele verantwortlich ist, hatte auf seiner Sicherheitskonferenz in Abu Dhabi erzählt, was ihm so für das Sicherheitsrahmenprogramm vorschwebt:
Für den Olympiapark wird ein neues Zugangskontrollsystem installiert, das zuerst der Überprüfung der insgesamt 100000 Bauarbeiter dienen wird und später der Kontrolle der Sportstättenbesucher. Dazu gehört ein zweistufiger Prüfprozess, der den biometrischen Abgleich der Handfläche mit Handflächen-Scannern und den Gesichtsabgleich mit einem neuen Gesichtserkennungssystem umfasst. Zur Absicherung des Geländes steht ein ähnlicher Stahlgitter-Zaun wie zum letzten G8-Gipfel auf dem Programm, der eine Höhe von 3,5 Metern aufweisen soll.
Für die Videoüberwachung der Sportstätten und der sie umgebenden Stadtteile wünscht sich Ghaffur 500000 Videoüberwachungskameras. Neben den Videoüberwachungskameras der Stadt London und der Londoner Polizei will Ghaffur die Videoüberwachungskameras der U-Bahn, in Geschäften, vor Supermärkten, an Verkehrsampeln und Mautstationen zu einem großen Videoüberwachungsnetz zusammenschalten, dessen Aufnahmen und Daten in einem großen Überwachungs-Kontrollzentrum verarbeitet werden sollen.
Neben der technischen Herausforderung, 2012 eines der größten Videoüberwachungsnetzwerke zu betreiben, das aus privaten und staatlichen Videokameras verschiedener Typen bestehen würde, müsste auch das Polizeirecht geändert werden, da die Polzeibehörden (noch) nicht die Befugnis besitzen, sich privater Videoüberwachungskameras und -netzwerke beliebig und automatisch zu bedienen.
Für die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Beijing dürfte sich Cognitec, der Hersteller der biometrischen Gesichtserkennungserkennungssystmes FaceVACS, qualifiziert haben. Wie Cognitec mitteilte, war das FaceVACS-Alert System nach Tests der Produkte verschiedener Hersteller von der Kommunistischen Partei Chinas für die Absicherung des 17. Parteikongresses ausgewählt worden, der im Oktober 2007 abgehalten wurde.
Bei FaceVACS-Alert handelt es sich um ein Programm, das als "Softwareaufsatz" mit verschiedenen Videoüberwachungskameras zusammenarbeitet, um ein oder mehrere Gesichter in einem Videostream oder einem Standbild zu erkennen, indem das Gesicht gegen die hinterlegten Gesichtsbilder einer Datenbank abgeglichen wird. Vielleicht wird Cognitec ja auch in London vertreten sein.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Donnerstag, 6. März 2008 um 11:47

