Neue Gesetze und Anreize
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Während sich ein Ausschuss des Europäischen Parlaments (noch) gegen das Zwangs-Kicken von Internetnutzern, die Daten per P2P transferieren und das Blockieren von P2P-Protokollen per Gesetz oder aufgrund privater Initiative der ISPs ausspricht, schaffen die Parteien der Regierungskoalition – die "Bürgerrechtspartei" FDP wäre sonst auch mit an Bord – mit ihrem "Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums" und den neuen, nur per "Richtervorbehalt" eingeschränkten Auskunftsansprüchen Privater gegen ISPs neue Anreize für Einsatz und Weiterentwicklung von I2PSnark, IMule, I2Phex über I2P, GNUnet, MUTE, Nodezilla Grid Network & Co.
Hoffentlich ein positiver Nebeneffekt des neuen Auskunftsanspruchs und des Gesetzes, der sich auch im Bewußtsein aller Internetnutzer niederschlagen sollte. In der letzte Chaosradiosendung Dem Filesharing auf der Spur hatte man leider gänzlich versäumt, die Notwendigkeit verschlüsselter und anonymisierender P2P-Techniken zu thematisieren. Ob es immer notwendig und ethisch vertretbar ist, P2P-Netzwerken das Neueste abzujagen und sei's der letzte Dreck, ist dem gleichen Bewußtsein anheimgestellt.
Hoffentlich ein positiver Nebeneffekt des neuen Auskunftsanspruchs und des Gesetzes, der sich auch im Bewußtsein aller Internetnutzer niederschlagen sollte. In der letzte Chaosradiosendung Dem Filesharing auf der Spur hatte man leider gänzlich versäumt, die Notwendigkeit verschlüsselter und anonymisierender P2P-Techniken zu thematisieren. Ob es immer notwendig und ethisch vertretbar ist, P2P-Netzwerken das Neueste abzujagen und sei's der letzte Dreck, ist dem gleichen Bewußtsein anheimgestellt.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 11. April 2008 um 21:48

