Saugen und Lauschen an Netzknoten
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Wie sehr unsere Geheimdienste nach ähnlichen Eingriffsmethoden und Überwachungsansätzen gieren, wie sie ihre amerikanischen oder russischen Kollegen vom FBI, der NSA oder dem FSB zur Verfügung stehen, kann man im heutigen Spiegel Artikel Verfassungsschutz will Internet-Knotenpunkte überwachen lassen lesen.
Nur leider, leider sind dessen Inhalte weder neu noch unbekannt, denn über die Wunschträume der Geheimdienste, die u. a. an den Internet-Knotenpunkten saugen und lauschen möchte, wurde bereits im Januar vom Focus und der tagesschau ausführlich berichtet. Deshalb spare ich mir weitere Kommentare und Ausführungen.
Aber der Zugriff auf alle Internet-Knotenpunkte – warum nicht direkt über die neue von der Großen Koalition angedachten Überwachungsinstanz in Köln – hätte für die Geheimdienste natürlich als Instrument zur Traffic-Analyse, Abfangen, Blockieren und Manipulieren von Datenpaketen eine Reihe von Vorzügen für mehrere Überwachungsmaßnahmen.
Eine realistische Chance zur Umsetzung sehe ich aber angesichts der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Rasterfahndung, der "heimlichen Infiltration informationstechnischer Systeme" und zum Großen Lauschangriff derzeit nicht. Aber kann man ja mal im Hinterkopf behalten, sollte Deutschland vollständig in einen Polizeistaat oder noch Schlimmeres abrutschen.
Nur leider, leider sind dessen Inhalte weder neu noch unbekannt, denn über die Wunschträume der Geheimdienste, die u. a. an den Internet-Knotenpunkten saugen und lauschen möchte, wurde bereits im Januar vom Focus und der tagesschau ausführlich berichtet. Deshalb spare ich mir weitere Kommentare und Ausführungen.
Aber der Zugriff auf alle Internet-Knotenpunkte – warum nicht direkt über die neue von der Großen Koalition angedachten Überwachungsinstanz in Köln – hätte für die Geheimdienste natürlich als Instrument zur Traffic-Analyse, Abfangen, Blockieren und Manipulieren von Datenpaketen eine Reihe von Vorzügen für mehrere Überwachungsmaßnahmen.
Eine realistische Chance zur Umsetzung sehe ich aber angesichts der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Rasterfahndung, der "heimlichen Infiltration informationstechnischer Systeme" und zum Großen Lauschangriff derzeit nicht. Aber kann man ja mal im Hinterkopf behalten, sollte Deutschland vollständig in einen Polizeistaat oder noch Schlimmeres abrutschen.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Samstag, 12. April 2008 um 12:14

