Anon Ensemble 2008
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Gerade erreichte mich ein Päckchen per Post ohne Absender. Normalerweise sollte man in Zeiten wie diesen mit ihren Angstkulissen und Bedrohungsszenarien ja den Paranoia-Modus anschalten, aber das Päckchen wog so gut wie nichts, es tickte auch nichts verdächtig und nach Öffnung gab es auch keine Briefumschläge mit gefährlichem weißen Pulver.
Stattdessen schaute ich auf ein Ensemble aus Naßrasierer, einer Aldi-Zahnbürste und einen kompletten Handy: Zuerst dachte ich an eine ähnliche Aktion zur viralen Vermarktung wie beim Schokoladenkalender im Dezember 2007, aber da es keinen Absender und auch sonst kein Identifikationsmerkmal (Päckchen auch mit Mundschutz und Handschuhen eingepackt?) gab, konnte es entweder nur ein Rätsel sein, die gegenständliche Aufforderung, dass ich öfters mal die Zähne putzen, mich rasieren und viel mehr per Handy telefonieren sollte oder ein anonymisiert zugeschicktes praktisches "Anon Ensemble", für das ich jetzt nur noch eine anonym erworbene SIM-Karte brauche und kein Anti-VDS Wegwerf-Handy, um den Effekten der Vorratsdatenspeicherung im Mobilfunkbereich oder aufgestellten Ohren eines BKA zu entgehen – wenigstens ein Stück weit mehr.
Hinter der Zahnbürste und dem Rasier verbergen sich wohl Hinweise, dass man vorsichtig sein sollte, wo man Speichel und Barthaare (die ich genug habe) hinterlässt, um keine DNA Spuren zu hinterlassen, wenn man auch in der realen Welt anonym unterwegs sein möchte oder der Hinweis, dass es vielleicht mal nötig sein könnte, sein Aussehen zu verändern. Man kann das Anon Ensemble auch als Aufforderung betrachten, sich umzuschauen, ob man nicht selbst noch ein funktionsfähiges Handy herumliegen hat, das man nicht mehr benötigt, um es selbst anonym an einen "Bedürftigen" weiterzusenden.
Ich kann mir schon vorstellen, aus welchem Kontingent das Anon Ensemble stammt und Danke auf jeden Fall den anonymen Spendern für die Zusendung
Stattdessen schaute ich auf ein Ensemble aus Naßrasierer, einer Aldi-Zahnbürste und einen kompletten Handy: Zuerst dachte ich an eine ähnliche Aktion zur viralen Vermarktung wie beim Schokoladenkalender im Dezember 2007, aber da es keinen Absender und auch sonst kein Identifikationsmerkmal (Päckchen auch mit Mundschutz und Handschuhen eingepackt?) gab, konnte es entweder nur ein Rätsel sein, die gegenständliche Aufforderung, dass ich öfters mal die Zähne putzen, mich rasieren und viel mehr per Handy telefonieren sollte oder ein anonymisiert zugeschicktes praktisches "Anon Ensemble", für das ich jetzt nur noch eine anonym erworbene SIM-Karte brauche und kein Anti-VDS Wegwerf-Handy, um den Effekten der Vorratsdatenspeicherung im Mobilfunkbereich oder aufgestellten Ohren eines BKA zu entgehen – wenigstens ein Stück weit mehr.
Hinter der Zahnbürste und dem Rasier verbergen sich wohl Hinweise, dass man vorsichtig sein sollte, wo man Speichel und Barthaare (die ich genug habe) hinterlässt, um keine DNA Spuren zu hinterlassen, wenn man auch in der realen Welt anonym unterwegs sein möchte oder der Hinweis, dass es vielleicht mal nötig sein könnte, sein Aussehen zu verändern. Man kann das Anon Ensemble auch als Aufforderung betrachten, sich umzuschauen, ob man nicht selbst noch ein funktionsfähiges Handy herumliegen hat, das man nicht mehr benötigt, um es selbst anonym an einen "Bedürftigen" weiterzusenden.
Ich kann mir schon vorstellen, aus welchem Kontingent das Anon Ensemble stammt und Danke auf jeden Fall den anonymen Spendern für die Zusendung
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Dienstag, 22. April 2008 um 14:12


