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Erster MAARS Killer-Roboter rückt aus

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Wie QinetiQ heute mitteilte, hat deren Rüstungsschmiede Foster-Miller den ersten Killer-Roboter der MAARS Klasse an das US-Militär ausgeliefert, der bereits im Beitrag Noch ein paar Killer-Roboter vorgestellt wurde.

Der erste Roboter wurde aufgrund eines Vertrags mit dem Combating Terrorism Technical Support Office (CTTSO) ausgeliefert, das neue Techniken und Waffen zur Antiterror- und Aufstandsbekämpfung für 100 US-Behörden entwickeln, testen und produzieren lässt.

Der MAARS Killer-Robotor ist so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau für militärische und Sicherheitsbehörden, denn seine Bandbreite reicht vom Einsatz von Waffen, die von den Sicherheitsbehörden als "nicht tödlich" und "fast tödlich" bezeichnet werden bis zum Einsatz absolut tödlicher Waffen. Auf die Modularität des Roboters hinsichtlich der eingesetzten Waffen und der verschiedenen Eskalationstufen sind seine Erbauer auch besonders stolz. Genauso wie auf dessen Mobilität. Entweder auf Panzerketten oder auf Rädern soll der Killer-Roboter jedes Terrain bewältigen und auch Treppen erklimmen können.
MAARS

Das Modular Advanced Armed Robotic System (MAARS) in der tod-sicheren Variante mit M240B Maschinengewehr.
Abbildung: QintiQ.
Zum aufgezählten Instrumentarium, das per "Plug-and-Play" variabel auf dem Geschützturm montiert werden kann, gehören Lautsprecher, um zum Beispiel Waffeneinsätze anzukündigen oder Demonstranten zur Auflösung aufzufordern, Laser, um Gegner zu blenden und angeblich nicht erblinden zu lassen, der Einsatz von unter Umständen "nicht tödlicher" Munition wie Pfefferspray, Rauch- oder Gummischrotgranaten mit 40mmm Kaliber oder der Einbau eines Robotor-Schwenkarms, an den entweder Manipulatoren zur Bombenentschärfung oder Videokameras zur Videoüberwachung angebracht sind.
"Die US-Regierung hat mit uns die letzten 18 Monate zusammengearbeitet, um einen innovativen und evolutionären Ansatz zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen, mit dem Kampfsituationen auf dem Schlachtfeld der Zukunft bewältigt werden können. Bei den heutigen Feinden, die sich der asymmetrischen Kriegsführung bedienen, ist ein feindliches Zusammentreffen nicht mehr als vollständig sicher anzusehen. MAARS Modularität und bahnbrechende Stufen der Kampfeskalation wird helfen, die Leben von Soldaten und Nicht-Kombattanten im Kampfgebiet zu retten."

Werbeaussage vom Präsidenten für technische Lösungen der nordamerikanischen QinetiQ Filiale, Dr. William Ribich, zum "Launch" des Killer-Roboters.
Soll es tödlicher sein, um aufständische Guerillakämpfer, Mitglieder von Terrorkommandos und militante Demonstranten ins Jenseits zu befördern, lassen die Einsatzkräfte den Roboter Explosivgranaten im gleichen Kaliber verschießen oder sie setzen in den Waffenschacht das M240B Maschinengewehr ein.
von ravenhorst - Owl, gepostet am Donnerstag, 5. Juni 2008 um 15:25
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