Fliegende Spanner und rollende Augen
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Das Ding macht zwar Lärm wie eine elektrische Kaffemühle und wäre deshalb denkbar ungeeignet für die möglichst unbemerkte Videoüberwachung aus der Luft, aber die Drohne hat einen treffenden Namen:
Der fliegende Voyeur von Lite Machines ist für Überwachungsmissionen in Stadtgebieten gedacht, wie man in einer Animation bei YouTube sehen kann. Lite Machines bezeichnet die Missionen als "PRISTA" ("Proximate Reconnaissance, Intelligence, Surveillance, Target Acquisition") Operationen, also Überwachung, Aufklärung und Zielerfassung im Nahbereich der Einsatzkräfte, um in engen Winkeln und Straßenzügen zu spähen, wo andere Drohnen schlecht herumfliegen können.

Das Voyeur UAV beim Abheben von einer mobilen Start- und Landeplattform und auf seinem Weg in die Stadt. Die Stadt könnte wie üblich im Nahen Osten liegen.
Das Ding kann von Hand oder einer Startplattform gestartet oder von größeren Kampf- und Überwachungsdrohnen abgeworfen werden.
Für Voyeure am Boden hat das israelische Unternehmen ODF optronics, das auch einen Spionage-Ball im Sortiment führt, das Eye Drive Mini-UGV im Tornister. Das per Funk gesteuerte Bodenvehikel besteht eigentlich nur aus Rädern und zoombaren Videokameras, die an jeder Seite zwischen den Rädern montiert sind und wie der fliegende Voyeur dem menschlichen Bediener eine 360 Grad Rundumsicht ermöglicht. Mit der integrierten Bewegungserkennung kann das Eye Drive auch im Stand-By Modus geparkt werden, um erst aktiv zu werden, wenn sich Objekte oder Personen durchs Bild bewegen. Mikrofone zur akustischen Aufklärung hat das "rollende Auge" ebenfalls an Bord.

Das Eye Drive für dunkle Gassen und konspirative Wohnungen.
Abbildungen: ODF optronics.
Das Ding wiegt nur 2,7 Kilogramm und kann im Tornister leicht an jeden Ort transportiert werden. Die Entwickler von ODF optronics haben den kleinen Roboter genauso robust ausgelegt wie ihren Spionage-Ball, um ihn wie den Ball auch durchs Fenster zu werfen.

Eye Drive beim Einwurf.

Das Voyeur UAV beim Abheben von einer mobilen Start- und Landeplattform und auf seinem Weg in die Stadt. Die Stadt könnte wie üblich im Nahen Osten liegen.
Für Voyeure am Boden hat das israelische Unternehmen ODF optronics, das auch einen Spionage-Ball im Sortiment führt, das Eye Drive Mini-UGV im Tornister. Das per Funk gesteuerte Bodenvehikel besteht eigentlich nur aus Rädern und zoombaren Videokameras, die an jeder Seite zwischen den Rädern montiert sind und wie der fliegende Voyeur dem menschlichen Bediener eine 360 Grad Rundumsicht ermöglicht. Mit der integrierten Bewegungserkennung kann das Eye Drive auch im Stand-By Modus geparkt werden, um erst aktiv zu werden, wenn sich Objekte oder Personen durchs Bild bewegen. Mikrofone zur akustischen Aufklärung hat das "rollende Auge" ebenfalls an Bord.


Das Eye Drive für dunkle Gassen und konspirative Wohnungen.
Abbildungen: ODF optronics.

Eye Drive beim Einwurf.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 27. Juni 2008 um 20:06


