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Googles Welt - Bürgers Albtraum

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Es gibt keinen umfassenden Schutz der Privatsphäre, so lautet die Argumentation von Googles Anwälten aufgrund der Klage eines Ehepaares ob derer verletzten Privatsphäre mittels Google Street View. Und ob jetzt wie in diesem Fall eine private Straße genutzt jedoch nicht entsprechend gekennzeichnet wurde ist dabei meiner Meinung nach völlig gegenstandslos. Google jedoch hilft ebenso mit derlei Aktionen ein ohnehin fragiles Gut massiv abzubauen. Die fadenscheinige Argumentation hingegen, das Nachbarn etc. ebenso das Grundstück einsehen können ist absurd und in Anbetracht der Dimension eines Google Maps oder Street View geradezu lächerlich.

Auch ist es mehr als absurd pauschal eine Einwilligung vorauszusetzen, welche man später - sofern man davon überhaupt erfährt - widerrufen kann. Bei all diesen Diensten a la Google bedeutet dies, Augen auf und fortwährend beobachten, um etwaige Verletzungen der eigenen Privatsphäre nachzugehen. Und das kann es wohl nicht sein, was nützt mir der Kampf gegen ausufernde staatliche Begehrlichkeiten, wenn derartige Konzerne schon längst die Privatsphäre anderer quasi weltweit feilbieten?

We do no evil ist somit an Zynismus kaum zu überbieten.

via heise


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von from hades » metaowl, gepostet am Donnerstag, 31. Juli 2008 um 16:31
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