Zitat des Tages
Gerhard Schröder warnt davor, Georgien schnell in die Nato aufzunehmen. Er sehe die Chancen auf einen Beitritt von Tiflis durch die jüngsten Ereignisse “in noch weitere Ferne” gerückt, sagte Schröder dem SPIEGEL.
Ach ja der Freund des lupenreinen Demokraten, ist man da nicht ein wenig voreingenommen? Nee, unser Kanzler a.D. doch nicht - der steht über solchen Dingen. Schröder zeigte sich überzeugt davon, dass Russland im Kaukasus keine Annektierungspolitik verfolge. Ich betrachte Georgien gar als Aggressor, aber Rußland ist keineswegs das vermutete Unschuldslamm, wie es unser Altkanzler hier glauben machen möchte. Dort tobt ein Machtkampf, in welchem auch die USA indirekt Taktiken des kalten Krieges aufleben lassen. Rußland kämpft um den Zusammenhalt der mächtigen Förderation, Georgien pocht auf seine Unabhängigkeit (EU, NATO) und gesteht diese jedoch gleichermaßen Gebieten unter der eigenen Kontrolle nicht zu. Die USA tendieren natürlich weiterhin gen Weltdominanz, um nicht gar von Weltherrschaft zu reden. Ein Beistandspakt mit Polen, Achtung Déjà-vu, macht da die Reaktivierung des kalten Kriegs nahezu perfekt.
Recht konfus die Sache? Klar, das sind Ränkespiele immer …
- man möchte wieder ein starkes D
- Zitat des Tages: Michael Glos (CSU)
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