Ausblicke auf die Identifizierung der nächsten Generation
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Im Sommer 2008 sprach das Signal Magazin für den Artikel Bureau Beefs Up Biometrics Capabilities
mit Thomas E. Bush III, dem stellvertretenden Direktor der FBI Criminal Justice Information Services (CJIS), die u. a. die IAFIS Finger- und Handlächenabdruck-Datenbank des FBI betreiben und mit Barbara Humpton, verantwortliche Direktorin in der Abteilung für Transport und Sicherheitslösungen bei Lockheed Martin, über das Next Generation Identification (NGI) Projekt. Beim FBI ist das CJIS federführend für das NGI, während Lockheed Martin das Firmenkonsortium führt, das mit der Entwicklung des NGI Rahmenwerks beauftragt ist.
Laut des Artikels und der Aussagen der beiden Verantwortlichen unterteilt sich das Next Generation Identification Projekt in mehrere Baustellen.
Nach Humpton wird das NGI System für das FBI und Nutzer des NGI schrittweise zu einem SOA-Rahmenwerk aufgebaut, das auf Standards zur Speicherung und Verarbeitung aller jetzt und zukünftig zu erfassenden biometrischen Merkmale beruht und anbieterneutral die leistungsfähigsten und zuverlässigsten Algorithmen für Erkennungs- und Abgleichprozesse integriert. Wie Humpton sagt, erhält der FBI Stab mit dem NGI Möglichkeiten, "verschiedenste [multimodal-biometrische] Techniken per Plug an Play zu nutzen, ohne an irgendeinen speziellen Anbieter gebunden zu sein und mit der Zeit neu aufkommende, führende [biometrische] Techniken für das NGI zu adaptieren." Bush verwies mit Blick auf die seit 2001 ausgebauten Beziehungen zwischen CJIS und dem "Biometric Fusion Center" der Biometric Task Force (BTF) des US-Verteidigungsministeriums auf das "Next Generation AFIS (NG-AFIS)" System, dem in der Entwicklung befindlichen Parallelsystem der U. S. Army zum NGI, auf die Bedeutung der Entwicklung und Nutzung gemeinsamer Standards für die Interoperabilität zwischen NGI und NG-AFIS.
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Das bedeutet, dass man sich für das NGI zunächst auf ein verbessertes Fingerabdrucksystem konzentriert, da das bisherige IAFIS-System wegen des Anstiegs auf 57 Millionen gespeicherter Abdrücke (lt. Bush) und der Notwendigkeit der Beschleunigung der Abgleichprozesse, die ebenfalls aufgrund neu hinzugekommener "Nutzer" drastisch angestiegen sind, an seine Limits angelangt ist.
Danach wird das NGI-System laut Bush und Humpton immer wieder um neue Techniken zur Identifizierung und für den Abgleich von Handflächen, Augeniris, Gesichtern, Stimmen, der Gangart oder auch der Ohrläppchengeometrie ergänzt werden, sobald Entwickler und Anbieter Algorithmen vorweisen können, die sich für das NGI als zuverlässig genug erweisen. Neben den CJIS und der Biometric Task Force spielt für die Standardisierung, Tests und Auswahl biometrischer Algorithmen udn Programme für das NGI das National Institute of Standards and Technology (NIST) eine entscheidende Rolle.
Später könne laut Bush auch die DNA als weiteres "biometrisches Tool" hinzukommen, sobald "medizinische, gesetzliche und datenschutzrechtliche Fragen geklärt seien", denn schließlich gäbe es für verschiedene Straftaten die Erlaubnis zur DNA-Erfassung, worauf sich das NGI einstellen muss. Das heißt, zukunftorientiert und offen wird später mit dem NGI-System (und dem NG-AFIS der Army) die gesamte Bandbreite aller biometrischen Merkmale gespeichert und abgeglichen werden.
Die nächste Stufe, wenn der Aufbau von NGI und NG-AFIS abgeschlossen ist, besteht laut Bush in der engeren Einbindung des NGI in die Geheimdienst-Community und dann in die internationale Gemeinde. Man habe schon immer eine Menge bilateraler Übereinkünfte zur Übermittlung und Überprüfung von Abdrücken per Fax oder Versand gehabt, sagt Bush und fährt fort, "dass wir aber irgendetwas brauchen, das sicherer ist, das die Privatsphäre von Individuen schützt, das all den Datenaustauschgesetzen entspricht, die es gibt. Es gibt eine Menge Interesse daran und ich glaube eine Menge Bedarf, das mit effizienten Methoden in Echtzeit zu machen."
Was Bush als nächte Stufe bezeichnet und umschreibt, ist der internationale "Server In The Sky" Datenbank- und Netzwerkverbund zwischen NGI/NG-AFIS und den Biometriedatenbanken aller anderen Staaten, über den in Zukunft statt per Fax, E-Mail oder Luftpost der Austausch und Abgleich biometrischer Daten weltweit erfolgen soll.
Laut des Artikels und der Aussagen der beiden Verantwortlichen unterteilt sich das Next Generation Identification Projekt in mehrere Baustellen.
Nach Humpton wird das NGI System für das FBI und Nutzer des NGI schrittweise zu einem SOA-Rahmenwerk aufgebaut, das auf Standards zur Speicherung und Verarbeitung aller jetzt und zukünftig zu erfassenden biometrischen Merkmale beruht und anbieterneutral die leistungsfähigsten und zuverlässigsten Algorithmen für Erkennungs- und Abgleichprozesse integriert. Wie Humpton sagt, erhält der FBI Stab mit dem NGI Möglichkeiten, "verschiedenste [multimodal-biometrische] Techniken per Plug an Play zu nutzen, ohne an irgendeinen speziellen Anbieter gebunden zu sein und mit der Zeit neu aufkommende, führende [biometrische] Techniken für das NGI zu adaptieren." Bush verwies mit Blick auf die seit 2001 ausgebauten Beziehungen zwischen CJIS und dem "Biometric Fusion Center" der Biometric Task Force (BTF) des US-Verteidigungsministeriums auf das "Next Generation AFIS (NG-AFIS)" System, dem in der Entwicklung befindlichen Parallelsystem der U. S. Army zum NGI, auf die Bedeutung der Entwicklung und Nutzung gemeinsamer Standards für die Interoperabilität zwischen NGI und NG-AFIS.

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Danach wird das NGI-System laut Bush und Humpton immer wieder um neue Techniken zur Identifizierung und für den Abgleich von Handflächen, Augeniris, Gesichtern, Stimmen, der Gangart oder auch der Ohrläppchengeometrie ergänzt werden, sobald Entwickler und Anbieter Algorithmen vorweisen können, die sich für das NGI als zuverlässig genug erweisen. Neben den CJIS und der Biometric Task Force spielt für die Standardisierung, Tests und Auswahl biometrischer Algorithmen udn Programme für das NGI das National Institute of Standards and Technology (NIST) eine entscheidende Rolle.
Später könne laut Bush auch die DNA als weiteres "biometrisches Tool" hinzukommen, sobald "medizinische, gesetzliche und datenschutzrechtliche Fragen geklärt seien", denn schließlich gäbe es für verschiedene Straftaten die Erlaubnis zur DNA-Erfassung, worauf sich das NGI einstellen muss. Das heißt, zukunftorientiert und offen wird später mit dem NGI-System (und dem NG-AFIS der Army) die gesamte Bandbreite aller biometrischen Merkmale gespeichert und abgeglichen werden.
Die nächste Stufe, wenn der Aufbau von NGI und NG-AFIS abgeschlossen ist, besteht laut Bush in der engeren Einbindung des NGI in die Geheimdienst-Community und dann in die internationale Gemeinde. Man habe schon immer eine Menge bilateraler Übereinkünfte zur Übermittlung und Überprüfung von Abdrücken per Fax oder Versand gehabt, sagt Bush und fährt fort, "dass wir aber irgendetwas brauchen, das sicherer ist, das die Privatsphäre von Individuen schützt, das all den Datenaustauschgesetzen entspricht, die es gibt. Es gibt eine Menge Interesse daran und ich glaube eine Menge Bedarf, das mit effizienten Methoden in Echtzeit zu machen."
Was Bush als nächte Stufe bezeichnet und umschreibt, ist der internationale "Server In The Sky" Datenbank- und Netzwerkverbund zwischen NGI/NG-AFIS und den Biometriedatenbanken aller anderen Staaten, über den in Zukunft statt per Fax, E-Mail oder Luftpost der Austausch und Abgleich biometrischer Daten weltweit erfolgen soll.
von ravenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 1. September 2008 um 11:12

