Google Chrome deinstalliert (Update)
Welche Daten dabei an die Server gesendet werden, verraten die Datenschutzbestimmungen - für an Chrome interessierte Leute lohnt sich ein Blick darauf in jedem Fall. Der erste Punkt erläutert sogleich, dass Google über alle aufgerufenen URLs in Kenntnis gesetzt wird. Dies sei notwendig, um Adressvorschläge zu machen und das Surfen zu verbessern. Ebenso werden aufgerufene, aber nicht vorhandene URLs an den Google-Server gesendet. Der Browserverlauf bleibt also nicht auf dem Benutzerrechner gespeichert, sondern wird direkt auch an das Online-Unternehmen gesendet. Das Surfprogramm selbst enthält darüber hinaus »zumindest eine eindeutige Anwendernummer«, die bei der Installation sowie bei der automatischen Update-Prüfung an Google übertragen wird. Cookies tragen zur kontinuierlichen Beobachtung ihren Teil bei.
Pro-Linux News: Google-Browser entpuppt sich als Datenspion
So fein das Erlebnis war - Oliver hatte hier schon angedeutet, dass nach einer durchzechten Nacht meist nur ein dicker Kopf bleibt. Es wäre reichlich schizophren, wenn ich nun den Firefox, der mit mehreren Addons zum Datenschutz und Privatsphäre von mir ausgestattet wurde, nun dem Google Chrome weichen würde. Es bleibt dabei - Google wird von mir ausschließlich zur Suche verwendet, mal von YouTube abgesehen.

