Selbstaufgabe im Web 2.0?
Ich beobachte staunend, dass sehr kluge Menschen anfangen, ihre ganz persönlichen Befindlichkeiten per Twitter zu verbreiten.
Anne Roth, aka annalist, ist die Lebenspartnerin von Andrej Holm. Letzter wiederum jener, welcher von den bundesrepublikanischen Schergen unter Terrorverdacht gestellt wurde. Ich kann obige Aussage sehr gut nachvollziehen, irgendwie ist alles unheimlich - man schaut die staatliche Datenakquise, die nicht erst seit dem großen Lauschangriff und insbesondere 9/11 Tagesgeschäft der Obrigkeit ist, man schaut lokalen als auch internationalen Kolateralschaden - sprich wenn der Staat Leben zerstört ob Willkür, man schaut die freiwillige Datenanhäufig im Web - momentanter Peak: Web 2.0. Man sieht all diese Dinge - viele ignorieren, andere relativieren, zuviele tolerieren, wenige analysieren und befleißigen sich einer gesunden Paranoia. Aber halt - kann Paranoia heutzutage überhaupt noch krankhaft sein? Betrachtet man diese zumindest erdgebunden, die Fakten fest im Blickfeld? Ich denke kaum, wer dies noch behauptet hat denn Knall noch nicht vernommen und spätestens 98 sahen wir den ersten massiven Höhepunkt mit dem großen Lauschangriff.

