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Ein echter Binninger - schwach im Zugang, schwach im Abgang

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Zur Studienreihe des BSI über die "Messung der Abstrahleigenschaften von RFID-Systemen" (MARS) ein "echter Binninger" anlässlich der nicht geführten Debatte zur ersten Lesung des Gesetzentwurfs für die Einführung des elektronischen Personalausweises im Bundestag, der die Ergebnisse der 1. BSI Studie direkt für seine Zwecke zu nutzen wusste. Der CDU-Politiker Clemens Binniger, immer am Start, wenn es etwas zu verschärfen gibt, in der Heise Meldung:
Sicherheitsbedenken über das geheime Mitlesen der sensiblen persönlichen Daten bei einer Kontrolle mit Lesegerät bezeichnete der frühere Polizeibeamte als "jenseits aller Realität". Man müsste dazu in nächster Entfernung eine Abhöranlage mit Mikrofonen einrichten und bräuchte leistungsstarke Rechner zu Entschlüsselung der Mitschnitte.
Der Binninger unterschlägt damit natürlich nicht nur die anderen Aussagen der BSI-Studie, sondern er blendet wie das BSI selbst aus, dass es kein Problem darstellt, eine 20 - 40 cm große Abfangantenne am Körper zu tragen, sie mit einem leistungsfähigen Kleincomputer oder auch einem Laptop zu verbinden, das eh kein Aufsehen mehr erregt und sich in gebührender Entfernung zur Zielperson zu positionieren. Was er mit Mikrofonen zum Abfangen der Kommunikation zwischen RFID Chip und Lesegerät anfangen will, bleibt mir auch ein Rätsel. Binninger, Wiefelspütz und die anderen Internetausdrucker der Großen Koalition sollten einen Club gründen, in dem sie sich gegenseitig beibringen, wie das ganze Technik-Zeugs eigentlich funktioniert.
von ravenhorst - Owl, gepostet am Freitag, 17. Oktober 2008 um 13:32
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