AFP: Ermittler greifen regelmäßig auf gespeicherte Vorratsdaten zu
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In knapp 2200 Ermittlungsverfahren von Mai bis einschließlich Juli 2008 haben Richter den Rückgriff auf Verbindungsdaten von Telefonkunden und Internetnutzern angeordnet. Das geht aus einer AFP vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Innenpolitikerin Gisela Piltz hervor. Demnach nutzten die Ermittler in rund 43 Prozent dieser Verfahren die Vorratsdaten, die Telekommunikationsfirmen seit Jahresbeginn sechs Monate lang speichern müssen. Lediglich in rund 29 Prozent der Fälle sei ein Rückgriff auf die Vorratsdaten nicht erforderlich gewesen, erklärte die Bundesregierung. Bei einem weiteren Viertel der 2186 Verfahren sei dazu keine Angabe möglich.
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gepostet am Mittwoch, 3. Dezember 2008 um 22:16

