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Monitore bleiben unbesetzt - aus Geldmangel

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Wie der Daily Mail berichtet, bleiben in Zeiten knapper kommunaler Haushaltskassen in Großbritannien viele Arbeitsplätze an den Monitoren unbesetzt: Big brother is NOT watching you:

As cash-strapped police forces and councils around the UK are forced to tighten their belts in the recession, CCTV cameras around town centres are being left unmanned as they can’t afford to pay anyone to watch out for crime as it happens.

Der Artikel berichtet von Kommunen, in denen Polizei und Stadtverwaltung sich gegenseitig die finanziellen Kosten zur Beobachtung der Kameras zuschieben wollen. Um Personal zu sparen, werden Kameras auf Autopilot gestellt. Verwertbare Aufnahmen von Straftaten weden damit zu Zufallstreffern. In manchen Kommunen schaltet die Polizei Anzeigen, um Freiwillige zu finden, die sich ohne Bezahlung vor die Monitore setzen. Die Annahme, Videoüberwachung ist eine “billige” Lösung, ist damit wohl widerlegt.

Dazu die Einschätzung von David Wood, verbreitet über die Mailingliste des Surveillance Studies Network:

It will probably not be resistance that is the biggest enemy of surveillance, but capitalism.

von Surveillance Studies, gepostet am Dienstag, 16. Dezember 2008 um 18:28
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