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Allensbach: Mehrheit fürchtet zu wenig Datenschutz

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Eine neue Untersuchung des Marktforschungsunternehmen Allensbach hat sich mit der Frage beschäftigt, wie Bundesbürger den Datenschutz sehen (PDF). Und die Ergebnisse sind interessant:

In der Bevölkerung hat sich viel Misstrauen entwickelt in puncto Datenschutz. Die große Mehrheit glaubt nicht daran, dass Daten, die bei Unternehmen oder von Staats wegen abgespeichert sind, ausreichend geschützt werden. Dabei ist das Misstrauen gegenüber Unternehmen noch größer als gegenüber dem Staat. Nur 8 Prozent sind davon überzeugt, dass man den Unternehmen bezüglich der Daten, die sie gespeichert haben, über den Weg trauen kann. Im Blick auf den Staat ist die Zahl an Menschen, die in diesem Punkt Vertrauen haben, zwar doppelt so groß (16 Prozent), aber aufs Ganze gesehen hat ebenfalls nur eine Minderheit Vertrauen. 82 Prozent misstrauen den Unternehmen beim Datenschutz, 72 Prozent sprechen dem Staat gegenüber ihr Misstrauen aus.

Die große Mehrheit macht sich mehr Sorgen, dass ihre Daten nicht ausreichend geschützt sind. Dies sollte vor allem der Großen Koalition zu Denken geben, die gerade im Rahmen der Modernisierung des Bundesdatenschutzgesetzes soviele Ausnahmen auf Druck gewisser Lobbys einbaut, dass auch weiterhin unsere Daten nicht wirklich geschützt sind.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Donnerstag, 7. Mai 2009 um 14:10
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