Deutsche Kinderhilfe gehackt
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Der Internetauftritt der Deutsche Kinderhilfe, welche die Pläne zur Internetzensur unserer Regierung unterstützt und die Unterzeichner der ePetition für Informationsfreiheit mit Pädophilen gleichgestellt hat, wurde heute Nacht gehackt. Da hat sich jemand recht viel Mühe gemacht, um einige Argumente auf der Seite zu paltzieren. Derzeit kann man auf der Startseite lesen:
Weiterhin ist die auch in Berlin oft anzutreffende Traueranzeige zum Tod des Artikel 5 Abs. 1 GG eingebunden. Weiterfuehrenden Links zum Thema finden sich ebenso:

Ob solche Aktionen die Gegner der Internetsperren weiterbringen werden ist durchaus diskussionswürdig und man sollte es in meinen Augen nicht gleich als kontraproduktiv abtun. Schauen wir uns andere Protestformen an, wie sie etwa in der Anti-Atom-Bewegung (Anketten an Bahngleisen, Sitzblockaden, Blockierung des Bahnverkehrs durch Wurfhaken etc.) oder etwa Greenpeace angewendet werden, so ist das sicherlich vergleichbar, zumal beim aktuellen Hack keinerlei Körperverletzungen oder Sachschaden zu befürchten sind.
Deutschlands Kinder brauchen uns!
Die Deutsche Kinderhilfe ist die nationale Kinderhilfsorganisation, die wegen dubioser Machenschaften 2008 aus dem Spendenrat geworfen wurde. Momentan engagiert sie sich wegen des großen Presserummels aktiv gegen die äußerst erfolgreiche Online Petition gegen Internetzensur.
Eines der Hauptanliegen der Deutschen Kinderhilfe ist die Unterstützung von Politikern, die aktiv sinnlose Symbolpolitik im Kampf gegen Kinderpornografie betreiben. Dies begünstigt eine schleichende Zensur des Internets und führt nicht zum Schutz von Kindern vor Ausbeutung und Vergewaltigung. Die logische Schlussfolgerung ist demnach, dass sich die Deutsche Kinderhilfe einem aktiveren Kinderschutz und der wirklichen Löschung kinderpornografischer Inhalte auf ausländischen Servern in den Weg stellt. Wie leicht diese erreicht werden kann, wurde bereits von Care Child nachgewiesen und sollte unbedingt hier nachgelesen werden.
Wie groß das Risiko einer schleichenden Zensur tatsächlich ist, wird durch bereits jetzt angemeldete Forderungen diverser Glücksspiel Gesellschaften und Medienunternehmen auffällig. Diese wünschen sich bereits ohne beschlossenes Gesetz eine Ausweitung der Sperren, da die Infrastruktur zur Zensur des Internets dann ja vorhanden sei.
Werte Bürger und Gesetzgeber: Bitte lassen Sie es alle nicht soweit kommen!
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. – Benjamin Franklin
Weiterhin ist die auch in Berlin oft anzutreffende Traueranzeige zum Tod des Artikel 5 Abs. 1 GG eingebunden. Weiterfuehrenden Links zum Thema finden sich ebenso:
Ob solche Aktionen die Gegner der Internetsperren weiterbringen werden ist durchaus diskussionswürdig und man sollte es in meinen Augen nicht gleich als kontraproduktiv abtun. Schauen wir uns andere Protestformen an, wie sie etwa in der Anti-Atom-Bewegung (Anketten an Bahngleisen, Sitzblockaden, Blockierung des Bahnverkehrs durch Wurfhaken etc.) oder etwa Greenpeace angewendet werden, so ist das sicherlich vergleichbar, zumal beim aktuellen Hack keinerlei Körperverletzungen oder Sachschaden zu befürchten sind.
von Save-Privacy Blog - Sicherheit,
gepostet am Samstag, 16. Mai 2009 um 10:15

