Abgesang auf ePetition
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Was passiert, wen Journalisten ein wenig zu wenig recherchieren, kann heute auf welt.de nachgelesen werden. Dort wird die Petition gegen die Einführung der Internetzensur nämlich für beendet und damit tot erklärt:
Der ganze Rest des Artikels ist reine, unreflektiert übernommene PR der deutschen Kinderhilfe unter dem Deckmantel einer repräsentativen Umfrage:
Siehe dazu auch:
Sieben Prozent Infratest-Umfrage zu Netzsperren
Eine Online-Petition hatte das Ziel, das umstrittene Gesetz des Familienministeriums zur Sperrung von Kinderpornoseiten zu stoppen, in wenigen Tagen 70.000 Unterschriften gesammelt. Als Begründung wurde Angst vor Zensur und Gefährdung der Informationsfreiheit im Internet angeführt.Erstens sind es mehr als 80.000 Unterschriften und zweitens wurde die Petition nicht mit Angst begründet, sondern mit der Gefahr, die generell von Zensurmaßnehamen ausgeht: Ausweitung, fehlende Transparenz, fehlender rechtsststaalicher Charakter.
Der ganze Rest des Artikels ist reine, unreflektiert übernommene PR der deutschen Kinderhilfe unter dem Deckmantel einer repräsentativen Umfrage:
„Das Ergebnis der Umfrage bestätigt meinen Eindruck, dass es sich bei den Unterschreibern der Online-Petition um Internetliebhaber, Blogger, im Grunde also um eine Minderheit handelt wenn auch eine gut organisierte“, sagte der Chef der Deutschen Kinderhilfe, Georg Ehrmann.Ich sage dazu nur: Prima Timing! Erst der Websitenhack, dann das Ende der ePetition und nun höchst verwertbare Datenlage:
... dem Bericht zufolge [stimmten] neun Prozent für ein völlig freies Internet, 84 Prozent für Kontrolle und Sperrung bestimmter strafbarer Inhalte durch den Staat.
Siehe dazu auch:
von Save-Privacy Blog - Sicherheit,
gepostet am Sonntag, 17. Mai 2009 um 11:12

