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Zensursula-Seiten unter Druck (abgeschaltet) [UPDATE]

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Holla, da scheint sich ja einiges zusammenzubrauen, einige Domains der Gattung "Zensursula" sind offline. Zur Begründung heißt es zum Beispiel auf zensursula.net:

Diese Seite ist als Informationsportal rund um die geplanten Internetsperren gegen Kinderpornografie gedacht. Der Domainnamen ergab sich aus dem aus diesem Zusammenhang gebildeten "Buzz-Word" Zensursula. Ich wollte hier - ein möglichst neutrales - Internetportal dazu einrichten. Der Spaß hört sich allerdings auf, wenn entweder Seiten gehackt werden (z.B. die Seite der Kinderhilfe, die weder von mir gehackt wurde, noch entsprechende Aktivitäten von meiner Seite ausgingen) oder persönliche oder rechtliche Angriffe auf Betreiber entsprechender Seiten gefahren werden. Selbst wenn diese nur Einschüchterungsversuche sind, muss ich dazu sagen, dass ich gar nicht die Zeit und Kraft dazu habe, diese im Detail zu prüfen. Die entsprechenden Personen mögen vielleicht auch mal über die eigenen Aktionen nachdenken. Im Sinne einer sachlichen Debatte zum Thema Internetsperren bleibt diese Seite bis zur Klärung des Sachverhalts offline.

Update am Rande: Da der obige Text wohl missverständlich ist: Die Seite ist nicht wegem dem Kinderhilfe-Hack offline, sondern weil Betreibern von zensursula-Seiten persönlich und rechtlich gedroht wird.



Und auf Zensursula.de steht folgendes:

es wird gerade einiges geklärt, genauere Informationen in den nächsten Tagen. Kontaktieren kann man mich hier (wenn ihr Wert auf eine Antwort legt, sollte eine Kontaktadresse mit angegeben werden :-)


Wer weiß, was da los ist? Wird aus dem rechtlich umstrittenen Vorgehen gegen die BMI-Satirejetzt "business as usual"?

[Update] Die betreffenden Seiten sind wieder online und auf zensursula.net ist hierzu zu lesen:

Das Problem war nur: Die Ankündigung einer Strafanzeige. Und wer die News der letzten Wochen verfolgte, weiß wie leicht man heutzutage – gerade im Bereich KiPo – eine Hausdurchsuchung abbekommt. Das war das Risiko nicht wert. Im gemeinsamen Konsens legten wir beide Seiten temporär aufs Eis – und warteten auf Antworten. Statt eben dieser kamen aber leider nur weitere unverständliche Textschnippsel (man kann es kaum anders bezeichnen), die man eigentlich nur noch ignorieren konnte.

Auch haben wir inzwischen netterweise ein Statement von einem Rechtsanwalt zu diesem Thema, der eigentlich nichts an der Domain zu beanstanden hatte.

Mit diesem Text möchten wir klarstellen, dass wir uns hier nicht erpressen lassen wollen. Schon gar nicht von Leuten, die mit einer solchen Rechtschreibung unverständliche Drohungen von sich geben.

Vielen Dank geht an dieser Stelle nochmals an die vielen Hilfsangebote, die wir erhalten haben, auch von zahlreichen Rechtsanwälten, die uns in der Sache unterstützen wollten. Wir lassen uns nicht unterkriegen!
von Save-Privacy Blog - Sicherheit, gepostet am Montag, 18. Mai 2009 um 12:06
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