Vorsicht mit “Sozialen Netzwerken”: Mangelnde Datenlöschung zu befürchten
Nicht weiter verwunderlich, aber wohl viel zu selten im Bewußtsein der Nutzer ist, was Bruce Schneier in seinem aktuellen Beitrag verdeutlicht: Daß Daten, die man bei Facebook, Gmail und anderen Online-Diensten hinterlegt, sogar aber wohl u.U. auch beim iPhone oder Kindle, nicht etwa gelöscht, sondern häufig in Backup-System oder einfach nur mit Zugriffssperre versehen weiterexistieren. Dies steht sogar teilweise in den AGBs vermerkt:
"As we move more of our data onto cloud computing platforms such as
Gmail and Facebook, and closed proprietary platforms such as the Kindle
and the iPhone, deleting data is much harder.
(...) Sites like these
are more likely to make your data inaccessible than they are to
physically delete it. Facebook is a known culprit: actually deleting
your data from its servers requires a complicated procedure that may or
may not work. And even if you do manage to delete your data, copies are
certain to remain in the companies' backup systems. Gmail explicitly
says this in its privacy notice." - mehr
Wer also auf fremde Server setzt, sollte aufpassen, welche Informationen
er dort hinterlegt. Es kann die Bewerbung oder gar den Job kosten oder
geringstenfalls ein gerüttelt Maß an Spott zeitigen.
Und
was Schneiders Erwähnung des iPhone betrifft, wird das
SMS-TAN-Verfahren, über das
hier an anderer Stelle geschrieben wurde, mit seiner
Verwendungsnennung um so interessanter.

