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England sucht den Superglotzer

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Internet-User und Hobbyschnüffler aufgepasst! Es gibt was zu gewinnen: Wer auf einer ans Internet angeschlossenen Kamera eine Straftat entdeckt, kann demnächst mit 1000 Pfund belohnt werden. Wie der Daily Telegraph und futurezone berichten, plant das Unternehmen Internet Eyes, die Bilder aus privat installierten Kameras über das Netz an registrierte “Spieler” zu senden (siehe auch den Blogeintrag von David Wood). Glaubt einer der “Spieler”, eine Straftat entdeckt zu haben, meldet er seinen Fund per SMS an die Eigentümer der Kameras. Liegt er richtig, gibt es Punkte. Liegt er falsch, Punkteabzug. Jeder “User” wird so nach Leistung in eine Rangliste eingetragen, die Besten dürfen am Ende eines Monats mit einem Gewinn rechnen.

Bürger, die den Kamerakanal einschalten, gab es bereits in Shoreditch. Das System wurde nach wenigen Jahren eingestampft. Mal sehen, wie lange diese Idee durchhält, die übrigens nicht neu ist: Auf der Website des Medienkünstlers Martin Le Chevallier kann man sich das Flash-Spiel “Vigilance 1.0″ herunterladen, das nach dem selben Prinzip funktioniert.

von Surveillance Studies, gepostet am Mittwoch, 7. Oktober 2009 um 10:39
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