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Biometrische Grenzkontrollen in Frankreich

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In Frankreich können EU-Bürger in Zukunft bei der Einreise in und Ausreise aus der Schengen-Zone die Grenzkontrollen schneller passieren, wenn sie ihre Fingerabdrücke abgeben, schreibt <a href=”http://futurezone.orf.at/stories/1629728/”>futurezone</a>. Das freiwillige Verfahren heißt PARAFES (Automatisierter schneller Durchgang an den Schengen-Außengrenzen) und soll vorerst an den größten Flughäfen umgesetzt werden – ein erster Testlauf ist am Pariser Airport Charles de Gaulle angelaufen.

Die Passagiere müssen an einem Erfassungsterminal einen optisch lesbaren Pass und die Abdrücke von acht Fingern (ohne die Daumen) einlesen, dass können sie die Schranken passieren, ohne dass ein Grenzbeamter ihren Pass in die Hand nehmen muss. Bisher sind auf den elektronischen Pässen nur zwei Fingerabdrücke gespeichert.

Deshalb sieht die Pariser Liga für Menschenrechte hinter der von Präsident Sarkozy genannten Beschleunigung der Ein- und Ausreisevorgänge das Ziel, “die Fingerabdrücke einer möglichst großen Zahl von Franzosen” zu sammeln. “Nach der Überwachung der Häftlinge und der Erfassung von Personen, die Straftaten verdächtigt werden, fordert man jetzt die anständigen Bürger auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und freiwillig ihre Fingerabdrücke zu geben, um eine riesige Datenbank zu schaffen”, erklärt LDH-Präsident Jean-Pierre Dubois gegenüber der Zeitung “Le Parisien”.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Montag, 19. Oktober 2009 um 14:42
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