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Warum Deep-Packet-Inspection eine ganz schlechte Idee ist

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Die FAZ macht jetzt wohl redaktionelle Werbung und promotet den Deep-Packet-Inspection-Anbieter Ipoque, der gerne seine Dienstleistungen an deutsche Provider verkaufen will: Verlockender Blick ins Datenpaket. Der Zusatznutzen wird sofort mit erklärt: Damit kann man besser gegen Tauschbörsen & Co vorgehen. Etwas lachen musste ich über das folgende Zitat, was sehr anschaulich beschreibt, warum man das gerade nicht will:

Den Vergleich mit einem stieläugigen Postboten, der Briefe öffnet und dann je nach Inhalt schnell, langsam oder gar nicht transportiert, weist Mochalski zurück. „Diese Analogien sind immer ungenau. DPI ist nur eine Basistechnologie für verschiedene Anwendungen“, beschwichtigt er. Gefunden werde nur genau das, wonach jemand aktiv sucht: etwa das Wort Bombe in einer E-Mail – oder Skype, um einen Anruf über Internettelefonie als solchen zu erkennen.

Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast 081 zu “Netzneutralität und Netzwerkmanagement“, sowie NetzpolitikTV 045 “David Reed über Deep Packet Inspection“.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Dienstag, 5. Januar 2010 um 18:19
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