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Google-Chef findet Anonymität nicht gut

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Das ist ja vollkommen überraschend: Der Google-Chef Erich Schmidt findet Anonymität nicht so gut: Google-CEO Schmidt: Mangelnde Reife für die “technologische Revolution”.

Laut Schmidt ist die Gesellschaft wegen der weitgehenden Anonymität im Internet derzeit nicht in der Lage, mit diesen benutzergetriebenen Entwicklung umzugehen. Seiner Meinung nach lässt sich der Missbrauch der technischen Möglichkeiten nur mit wesentlich mehr Transparenz und einem vollständigen Verzicht auf Anonymität verhindern. Die Nutzer müssten für ihre Aktivitäten im Netz auch verantwortlich gemacht werden können. In einer Welt asynchroner Bedrohungen sei es zu gefährlich, dass es keinen Weg gibt, Benutzer zu identifizieren, sagte Schmidt und forderte als Lösung eine Art DNS für Menschen.

Sicherlich ist es zur Einordnung des Zitates vollkommen unrelevant, wenn man bemerkt, dass Google mehr Geld mit ihren Werbemodellen verdienen würde, wenn es keine Anonymität mehr gibt. Kritische Menschen in politischen Systemen, wo Menschenrechte nicht respektiert werden, finden die Idee wahrscheinlich auch super.

von netzpolitik.org Datenschutz, gepostet am Sonntag, 8. August 2010 um 18:42
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