Nun gründet endlich die 18%-Partei!
Bild: Agenda 2013
Eine Sarrazin-Partei könnte nach derzeitigen Umfragen auf 18% der Wählerstimmen hoffen. Der Berliner Abgeordnete Rene Stadtkewitz, ehemaliges CDU-Mitglied, ist heute von der CDU-Fraktion, der er noch angehörte, ausgeschlossen worden, nachdem er weiterhin darauf bestand, den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zu einer Kundgebung nach Berlin einzuladen. Stadtkewitz träumt nun davon, eine neue Partei zu gründen, die den Begriff Freiheit neu definieren möchte. Stadtkewitz möchte dabei mit dem vom SPD-Ausschluss bedrohten Thilo Sarrazin zusammenarbeiten. In den Kommentaren von WELT Online werden von den onanierenden Muttersöhnchen weitere Namen wie Friedrich Merz oder Henryk M. Broder genannt. Da kann man nur antworten: Bitte, gründet endlich diese Partei!
Es kann Deutschland nichts besseres passieren, wenn nun endlich diese ominöse rechtspopulistische Partei gegründet wird. Sollen sie alle dort eintreten, Thilo Sarrazin, Rene Stadtkewitz, Friedrich Merz oder auch Wolfang Clement. Es kann doch kein schöneres Schauspiel geben, als diese unmenschlichen Egomanen dabei zuzusehen, wie sie sich selbst zerfleischen. Der deutsche Comedy-Preis wäre den Herrschaften schon heute sicher.
Täglich wird heute von den etablierten Medien auf diese 18%-Partei hingewiesen – und wenn man die Einlassungen der etablierten Parteien zur Integration liest, muss man annehmen, dass Angela Merkel, Sigmar Gabriel & Co. schon heute ihre Politik nach dieser neuen Partei ausrichten. Die Partei gibt es bisher nur in den feuchten Träumen der Springer-Presse – es wird Zeit, Worten Taten folgen zu lassen. Leistung muss sich wieder lohnen!. Wo bleibt die Partei? Wir warten! Deutschland wartet!
Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich jede rechtspopulistische Partei noch selbst erledigt. Kennt noch wer die DVU oder die Republikaner? Oder die Koks-Nase Schill? Die Parteien wurden ein-, zweimal gewählt – heute findet sich beispielsweise in Hamburg niemand mehr, der zugibt, die Schill-Partei gewählt zu haben. Im Tod sind alle Menschen gleich. Nach der Wahl alle Parteien. Dieser Partei kann man nicht besser die Hosen runterlassen, als dass man sie einmal wählt. Danach kann man sich entspannt zurücklehnen und braucht nur zuzuschauen, was passiert.
Man stelle sich wirklich einmal vor, Sarrazin, Merz und Clement lassen die Hosen runter. Die Mitglieder dieser Partei dürften fast ausschließlich aus dem rechtsradikalen Umfeld wie Politically Incorrect kommen – oder andere gescheiterte Existenzen der NPD, pro Deutschland oder wie die kümmerlichen Haufen auch immer heißen. Lieber Herr Merz, lieber Herr Clement, lieber Herr Sarrazin, bitte gründen Sie endlich diese Partei! Deutschland wartet auf Sie!
Herr Sarrazin, Sie als Vorsitzender, Herr Broder, Sie als Generalsekretär, Herr Merz, sie als Finanzfachmann, Herr Clement, Sie als Wirtschaftsfachmann, Sie werden eine neue Zeitenrechnung einläuten! Sie werden die intellektuellen Defizite der heutigen Politik ausgleichen! Sie fordern doch immer Mut und Leistung. Wir warten. Lassen Sie ihren Elaboraten endlich einmal Taten folgen! Oder haben Sie Angst? Sie fordern, täglich, wöchentlich, monatlich – jetzt ist es an Ihnen, zu zeigen, dass Sie es besser können. Integrieren Sie sich in die Politik, ins Parteiensystem! Oder sind sie allesamt Integrationsverweigerer?
Solange es diese rechtspopulistische Partei nicht gibt, wird die Lücke von der BILD und anderen so genannten Publikationen aus dem Axel-Springer-Konzern ausgefüllt. Das ist nicht nur hochgeradig gefährlich, es schadet unserer Demokratie immens. Man hat aktuell das Gefühl, als wären Kai Diekmann und Mathias Döpfner die Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Friede Springer gibt die Bundespräsidentin. Angela Merkel und Sigmar Gabriel sind nur noch Erfüllungsgehilfe derer Interessen. Die deutsche Politik richtet sich heute nach einem rassistischen Buch aus.
Deutschland braucht endlich diese ominöse 18%-Partei. Nach ein paar Jahren ist dann alles vorbei, die Partei hat sich selbst erledigt – und niemand will es gewesen sein. Doch man wird diesmal genau hinschauen, wer dort welche Aufgabe übernimmt. Und vielleicht entstehen ja zum Schluss neue politische Stimmungen, mit der Erkenntnis:
Enteignet Springer!
Rechtspopulisten haben einen kleinen1
- Intellekt

