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Alvar legt nach: “Über die große IP-Phobie und das Allheilmittel Quick Freeze”

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Ich habe tatsächlich länger überlegt, ob ich für den folgenden Hinweis einen neuen Artikel anlegen soll (oder ob vielleicht nicht doch das Update im #vds/IPv6-Beitrag von gestern reicht). Es wird nämlich unschön. Warum? Alvar Freude hat in seinem Blog bei odem.org nachgelegt und seine Position zur Vorratsdatenspeicherung und “Quick Freeze” noch einmal präzisiert. Seine Wortwahl ist, nun, deutlich:

Nun, so neu ist das was ich gesagt habe alles nicht. Quick Freeze halte ich schon immer für Augenwischerei, die Speicherung von IP-Adressen als Totalüberwachung zu bezeichnen schon immer für unsäglichen Unfug. Beides habe ich schon vor Jahren öffentlich geschrieben.

Daher beleuchte ich im Folgenden einige Punkte ein wenig genauer. Insbesondere sollte man unbedingt zwischen der Speicherung von IP-Adressen und der Speicherung von Kommunikationsdaten unterscheiden: [...]

Konkrete Lösungsvorschläge
Speicherung von IP-Adressen für 60 bis 90 Tage, so wie es vor der Vorratsdatenspeicherung Jahrelang üblich war. Keine Speicherung von Kommunikationsdaten (E-Mail- und Telefon-Verbindungs- bzw. Verkehrsdaten) oder nur für max. sieben Tage mit sehr hoher Auflage für die Herausgabe. [....]

Nein, Alvar wird seinen Freundeskreis mit diesem Beitrag eher nicht erweitern. Keine Ahnung, ob AK Vorrat und CCC bereits nach einem Exorzisten suchen. Wie auch immer, ich halte mich da raus. Schönes Wochenende!

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Freitag, 21. Januar 2011 um 13:53
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