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Volkszählung 2011 leistet Vorschub für Datenmissbrauch

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Die EU-weite Volkszählung 2011 ist nach Ansicht der Datenschützer vom AK Zensus überflüssig und in ihrer Umsetzung stark verbessungswürdig. Der 9. Mai ist Stichtag für die Befragungen, die etwa ein Drittel der Bevölkerung betreffen. Vertrauliche Daten aus Meldeämtern, der Bundesagentur für Arbeit und weiterer Behörden werden beim Zensus zweckentfremdet und zentral zusammengeführt, von allen in Deutschland lebenden Menschen. Eigentümer von Wohnraum erhalten dieser Tage ebenfalls Fragebögen. Sie sollen zusätzliche Angaben über die Lebensverhältnisse ihrer Bewohner machen, die Betroffenen werden in diesem Punkt nicht einbezogen. Weitere zwei Millionen Menschen, die in Studenten-, Alten-, Behinderten- und Obdachlosenheimen, in Gefängnissen, Frauenhäusern und Flüchtlingslagern leben, sollen bei der Befragung in “Sonderbereichen” erfasst werden. Der AK Zensus empfiehlt: Lassen Sie die Volkszähler/-innen nicht in Ihre Wohnung!
von Mitteilungen des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, gepostet am Donnerstag, 5. Mai 2011 um 14:51
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