calendar
« Mai123456789101112131415161718192021222324252627282930 Jul »

Vorratsdatenspeicherungswochen bei der SPD

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Bei der SPD fordert gerade wieder jeder was zur Vorratsdatenspeicherung, der oder die will. Gestern tickerte dpa Zitate der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Lambrecht, die keine kleine Vorratsdatenspeicherung mit Quick-Freeze will, dafür aber eine mittelgroße Vorratsdatenspeicherung mit nur drei Monate Laufzeit vorschlägt:

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Lambrecht nannte es „skandalös“, dass sich Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) immer noch nicht auf eine gemeinsame Position hätten einigen können. [...] Die SPD sei aber für eine deutlich kürzere Speicherung als bisher. „Drei Monate sind ausreichend.“

Heute tickert dpa:

Die Koalitionspartner der Grünen preschen vor: Nordrhein-Westfalen will bei der Innenministerkonferenz an diesem Dienstag einen Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung vorlegen. Alle Telekommunikations- und Internetdaten sollten sechs Monate lang gespeichert werden, erläuterte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Die Inhalte von Gesprächen oder Internetseiten sollten jedoch nur unter strengen Auflagen von Sicherheitsbehörden abgerufen oder gespeichert werden.

Jetzt fehlen nur noch die Sozialdemokraten, die via dpa erklären, dass die SPD eigentlich gar nicht dafür sein dürfte, weil es doch irgendwo noch Parteitagsbeschlüsse gegen die Vorratsdatenspeicherung geben würde.

flattr this!

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Dienstag, 21. Juni 2011 um 9:14
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:

Vorratsdatenspeicherungswochen bei der SPD

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Bei der SPD fordert gerade wieder jeder was zur Vorratsdatenspeicherung, der oder die will. Gestern tickerte dpa Zitate der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Lambrecht, die keine kleine Vorratsdatenspeicherung mit Quick-Freeze will, dafür aber eine mittelgroße Vorratsdatenspeicherung mit nur drei Monate Laufzeit vorschlägt:

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Lambrecht nannte es „skandalös“, dass sich Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) immer noch nicht auf eine gemeinsame Position hätten einigen können. [...] Die SPD sei aber für eine deutlich kürzere Speicherung als bisher. „Drei Monate sind ausreichend.“

Heute tickert dpa:

Die Koalitionspartner der Grünen preschen vor: Nordrhein-Westfalen will bei der Innenministerkonferenz an diesem Dienstag einen Kompromiss zur Vorratsdatenspeicherung vorlegen. Alle Telekommunikations- und Internetdaten sollten sechs Monate lang gespeichert werden, erläuterte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Die Inhalte von Gesprächen oder Internetseiten sollten jedoch nur unter strengen Auflagen von Sicherheitsbehörden abgerufen oder gespeichert werden.

Jetzt fehlen nur noch die Sozialdemokraten, die via dpa erklären, dass die SPD eigentlich gar nicht dafür sein dürfte, weil es doch irgendwo noch Parteitagsbeschlüsse gegen die Vorratsdatenspeicherung geben würde.

flattr this!

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am um 9:14
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: