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Die drohende Internet-Vorratsdatenspeicherung (03.09.2011)

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Über IP-Adressen, den Gesetzentwurf der Bundesjustizministerin und seine gesellschaftlichen Auswirkungen Eine neue Vorratsdatenspeicherung?Seit das Bundesverfassungsgericht die von CDU/CSU und SPD in Deutschland eingeführte Vorratsdatenspeicherung aller Telefon-, Handy- und Internetverbindungsdaten (inklusive SMS-Verbindungen und Handy-Standortdaten) im März 2010 für verfassungswidrig und nichtig erklärt hat, betätigen sich insbesondere Unionspolitiker und Teile der SPD in einer gewaltigen Medienkampagne, um mit zum Teil haarsträubenden oder populistischen Scheinargumenten die Neuauflage einer solchen Vorratsdatenspeicherung zu erzwingen. Am 10. Juni 2011 hat FDP-Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger den Entwurf (http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/DiskE_.pdf) eines neuen Gesetzes „zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet“ vorgelegt, der neben dem grundrechtsbewahrenden Ansatz der Erfassung von Telekommunikationsverbindungen nur bei Verdacht einer Straftat leider auch eine neue versteckte Vorratsdatenspeicherung enthält:
von Mitteilungen des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, gepostet am Dienstag, 6. September 2011 um 10:00
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