Entscheidungsträger halten Vorratsdatenspeicherung für nicht sicherheitsrelevant (09.12.2011)
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Anlässlich der Innenministerkonferenz in Wiesbaden weisen wir auf das
Ergebnis einer bislang wenig beachteten Allensbach-Umfrage vom Juli 2011
hin, wonach nur 3% der Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft
zur Verbesserung der Sicherheit in Deutschland die Einführung einer
Vorratsdatenspeicherung empfehlen.[1] (http://www.download-telekom.de/dt/StaticPage/10/84/08/T-Systems_Sicherheitsreport_2011.pdf_1084082.pdf#page=32)
Die wichtigste Handlungsempfehlung der Entscheidungsträger an die
Politik zur Stärkung der Sicherheit lautet vielmehr, den Datenschutz und
die Datensicherheit in Deutschland zu verbessern. Auch eine
repräsentative Befragung der Gesamtbevölkerung hat ergeben, dass sich
74% der Bürger Sorgen über den Missbrauch persönlicher Daten – z.B.
deren unerlaubte Weitergabe – machen. 64% sehen darin sogar ein „großes
Risiko“. 59% sorgen sich, dass der Staat die Bürger zu sehr überwacht,
z.B. Internet- oder Telefonverbindungen.[2] (http://www.download-telekom.de/dt/StaticPage/10/84/08/T-Systems_Sicherheitsreport_2011.pdf_1084082.pdf#page=6)
von Mitteilungen des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung,
gepostet am Freitag, 9. Dezember 2011 um 9:04

